Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 64 (1920)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die hebräischen Sprachproben bei Ritter Arnold v. Harff
- Date
- 1920-01-01
- Page
- 71 (sequence 1)
- Language
- German
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Die hebräischen Sprachproben bei Ritter Arnold v. Harff. Von Franz Babitiger. Nach den dankenswerten Vorarbeiten, die von Th. Lischmann1), H. Stumme2), R. Thurneysen3), und V. Tolnai4), zur Aufhellung der meist recht verderbten Sprachproben für das Bäskische, das Arabisch-Türkische, das Bretonische und das Ungarische in Ritter Arnold v. Harffs (1471-1505) bekanntem, von E, v. Groote 1860 zu Köln unter dem Titel ״Die Pilgerfahrt des Ritters Arnold v. Harff“ zugänglich gemachten Reisebericht im Laufe der letzten Jahre geleistet worden sind, bliebe,. wenn man vom Griechischen und vom Kroatisch-Albanischen absieht5), lediglich das *) Vgl. Euskara, Nr. 10, Dezember 1891, S. 79; Nr. 11, März 1892, S. 88; — vgl. dazu Jules Vinson in Revue de liriguistique, XXV. Jahrg., 1892, S, 95—96. 2) In "Festschrift Ernst Windisch zum 70. Geburtstag am 4. September 1914 dargebraehf*. Leipzig, 1914, S. 127—137, — Nachträge in ZDMG., 69. Jahrg. (1915), S. 208. — Vgl. dazu meine Zusätze in ZDMG., 73. Band, 1918, S. 199, wozu ich nachtragen möchte, daß der von A. v. Harff mit ״ben allayn״ wiedergegebene türkische Ausdruck für ״ich vil it gelten“ zunächst nicht ״ben ala(j)ymw lautet, wie H. Stumme a. a. 0. S. 137 meint, sondern ganz richtig die ältere osm. Form statt derjetzigen *Jj bezeichnet. 3) In Revue celtique, XXXII. Bd., 1911, S. 1—4. Nachträge von Ernest E r n a u 11 (Portiers) ebenda, S. 280, 289. 4) Vgl. Magyar Nyelv, X. Jahrg., 1914, S. 28—30. 5) A. Leskien (f 1917) hatte die Absicht, die kroatisch-albanische Gruppe zu untersuchen (Vgl. H. Stumme: Festschrift usw., S. 129), doch hat über das Kroatische, wie ich sehe, bereits Matkovitsch in den Rad Jugoslavenske Akademije znanosti i umjetnosti. U Zagrebu, XLII. Bd. (1878), S. 180—182 gehandelt. Das Neugriechische, wo durchweg klare und wenig entstellte Worte und Sätzchen sich finden, lohnt m. E. nicht die Untersuchung.