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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 1 · p. Seite 124

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 1
Article
Zehnter Jahresbericht der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums
Date
1913-01-01
Page
Seite 124 (sequence 6)
Language
German
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124 Protokolle. wurde. Das Stiftungskapital beträgt über 9000 Mark; diese Summe ist aufgebracht worden von 50 jüdischen Gemeinden Deutschlands, und zwar befinden sich unter dem Stiftergemeinden nicht nur die führenden großen, sondern auch eine Reihe kleiner und kleinster Gemeinden. Die Erträgnisse dieser, zur dauernden Ehrung eines »Großen in Israel« errichteten Stiftung sollen dazu verwandt werden, um gediegene, allgemeinverständ liehe Schriften, die zur Aufklärung über Juden und Judentum dienen, unentgeltlich oder zu mäßigen Preisen zu verbreiten, in erster Reihe an kleine, bedürftige Gemeinden, deren Schulen und Beamte, sowie an Vereine und Institutionen zur Erziehung und Förderung der jüdischen Jugend. Die Erträgnisse dieser Stiftung werden voraussichtlich in der Sitzung unseres Ausschusses am 30. Dezember d. J. zum ersten Male zur bestimmungsgemäßen Verwendung gelangen. Betreffs der Entrichtung der Beiträge für das neue Geschäftsjahr bitten wir unsere Mitglieder dringend, diese baldmöglichst an unseren Schatzmeister, Herrn Paul Veit Simon, Berlin W. 56, Hinter der Katholischen Kirche 1, Postscheckkonto Berlin 7030, abführen zu wollen, Wir bitten unsere verehrlichen Mitglieder dringend und wiederholt, uns in der finanziellen Sicherstellung der Gesellschaft und ihrer Arbeiten — und das bedeutet für uns der prompte Eingang der Beiträge — unterstützen zu wollen. Abgesehen von der Bedeutung der Gesellschaft für die jüdische Allgemeinheit leistet sie jedem einzelnen Mitgliede soviel, daß wir dieses Entgegenkommen seitens unserer Freunde erwarten dürfen. Die Zeitschrift für hebräische Bibliographie ist im Jahre 1912 nicht erschienen. Denjenigen Mitgliedern, die indessen den Abonnementsbetrag mit 5,10 M. eingesandt haben, wird dieser nunmehr auf ihren Beitrag gutgeschrieben werden; sie haben mithin nur noch den entsprechenden Rest an unsere Kasse abzuführen. Beitrittserklärung und Mitteilung von Wohnungsänderungen sind nur zu richten an Herrn Dr. N. M. Nathan, Berlin N. 24, Große Hamburgerstr. 29, Postscheckkonto Berlin 11776. Wir haben in vorstehendem einen gedrängten Bericht über die Tätigkeit unserer Gesellschaft im letzten Geschäftsjahre gegeben, soweit sie sich in abgeschlossenen Leistungen dargesteilt hat. Die Wirksamkeit unserer Gesellschaft gibt sich aber auch darüber hinaus im geistigen Leben unserer Glaubensgemeinschaft zu erkennen. Ihr steigendes Ansehen in der wissenschaftlichen Welt wie in dem ge» bildeten Publikum, die Aufmerksamkeit und die Teilnahme, mit denen man unseren Veröffentlichungen begegnet, und die sich auch in einem

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