Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Aus dem Nachlaß Augusts von Hennings
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 87 (sequence 8)
- Language
- German
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Aus dem Nachlaß Augusts von Hennings. 87 hat, ist auch das Ziel der M^yerschen Vorschläge: Steuern; nichts als Steuern, edle Finanii: Resourcren, Früchte eines Fihanzgeiiies. Man kann, sagt Nathanson (46); aus dem Angeführten Meyers durchdringenden Blick und gründlich^ SäcÜkenhtnißhinlänglich• ersöÜem Nath'ansoh lii∫ daß in 18 Jahren von 1789 bis 1807 dä&Land mit baärern Gelde versehen gewesen sey; tirid daß 20 Millionen (Was?) eingebracht worden. Sollten die Jahre des Amerikanischen Krieges nicht noch ergiebiger gewesen seyn? Aber brachten, sie baäres Geld? .. ..Daß Meyer die Regierung vermocht; Waren zu kaufen, und namentlich den Vorrath; den die asiatische Compagnie besaß; . Nathanson; der die Juden gegen den Vorwurf des Wuchers in Schutz nimmt, lässt (65) Me^er davon .ausgehen, vor allen Dingen den Hamburgern die Gelegenheit zu benehmen, den dänischen Bäncozetteln einen Cours setzen zu köüneh, und zu dem Ende die Ausfuhr und Einfuhr der Bankzettel dergestalt zu verbinden, haß sie durchaus kein Gegenständ an der Hamburger Börse werdet! können... Nathahsdh beschließt seine Schrift mit einer Schutzlind Vertheidigungsrede fiir seihe Glaubensgenossen. Bedurfte er dies in Kopenhagen, wo so vieles für sie gethati ist, und wo, wenn sie das Ihrige hinzuthiin, kein Zweifel mehr übrig bleiben kann? An sie muß es doch liegen, weil auch Schmidt,Phiseldek sichygegen, ,sie erklärt hat. Man ,muß gjauben, ,daß..sie.^ühe, .haben, sich aus dem Kleinliehen fierauszuwinden, kda es selbst dem gebildeten und öffentlich geachteten Nathanscgi .^nhärigk _ Dieses .zeigLe1:,(nqch zum:.Schlüsse seine?., Schrift,; wover wieder keinen, andern j^atb^ %jl ertheilen weiß als Handels-Einschränkung und Einfuhr Verbote (i36). _ Über Nathansön lesen wir in demselben Bände noch: Sv״ : : .58 ־ Der jüdische Bänqüier $ ä: t h a h s ö h erschien im Anfänge des Jahres 1819 in Hamburg, um, wie es hieß, in *England; eine'• •׳Anleihe von sechs Miftidneh Märt Banca•zur Ausftelfttng der dänischen Gutsbesitzer zu machen. Der Senator Janisch1) soll ihm gesagt haben; die Sache könne wöhfc inHamburgzu1 Stands kommen un^f bedürfe keiner Weitern Reise. Er-selbst hat: dml MflBon |fezeiclinef iitndf die Ätileifie ist bald durch •jj^refe'&! die1 ״ ezf die gräbst4h’ Bankiers׳ sMd, vöHzahlig^ ^worden;'Kein Wunder, da die Bedingftngeh so vorteilhaft sind, daß man;er^rten konntCv^es: würde sich>g\eigh eine Ges^lschaft finden, ,um• das; Ganze zu unternehmen ... Die Art der Anleihe ist in der 'Fhä¥ nfefif gte^iaub^ däß durch VerbdtV der Art däi* Unferschleif eingeleitet wird. *) Gemeint ist M. J, Jenisch.