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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1908-01-01 · Heft 1 · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
52 (1908)
Issue
Heft 1
Article
Protokoll über die Sitzung des Ausschusses der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums am 23. Dezember 1907 [Nachricht]
Date
1908-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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1. Protokoll über die Sitzung des Ausschusses der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums im Bureau des D. I. G. B., Berlin W., Steglitzerstr. 85, am 23. Dezember 1907, vormittags 10 Uhr. Anwesend: Adler, Baneth, Brann, Cohn, Cohen, Elbogen, Geiger, Guttmann, Karpeles, Lucas, Maybaum, Philippson, Porges, Weisse, Werner, Nathan. Entschuldigt: Bacher, Bloch, Kroner, Posnanski, Sch warz, S imo ns en, St eck eimach er, Vogelstein. Beim Eintritt in die Verhandlungen, 10y4 Uhr, begrüßt der Vorsitzende Philippson die neuen Ausschußmitglieder Cohn und E l bo ge n. Zu dem gedruckt vorliegenden Jahresbericht bemerkt der Vorsitzende, daß nach einer provisorischen Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben im neuen Geschäftsjahr solange nicht an fernere Subventionen gedacht werden könne, als der Gesellschaft nicht neue Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Auf Antrag Adlers wird beschlossen, in Berlin und Breslau, vor allem in den Logen, Propagandavorträge halten zu lassen. Nach einem Berichte Guttmanns über den gegenwärtigen Stand der Arbeiten für das Corpus T a n a i t i c u m wird beschlossen : Zunächst soll Herr Dr. Baneth die Edition der Mischnah für das C. T. mit Unterstützung einer Reihe von Hilfskräften übernehmen. Dem Bearbeiter der Tosefta, Krengel B.-Leipa, werden die Mittel zur Anschaffung literarischer Hilfsmittel und Ersatz für Reise- und Aufenthaltskosten zum Zwecke der Collationierung der Wiener Handschrift bewilligt. Die in England befindlichen Fragmente aus der Genisa sollen für die Edition der Tosefia auf Kosten der Gesellschaft photographiert werden. Die Baraitasammlung soll als eine Fragmentensammlung nur mit den allernötigsten Zusätzen ohne Kommentar erscheinen. Die Anregung Cohens, den Druck der Mischnah bis nach dem Erscheinen der Tosefta und Baraiia zu verschieben, wird der Kommission als Material überwiesen. Zur Germ an i a Judaica berichtet Brann über die zu

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