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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 1 · p. Seite 84

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 1
Article
Aus dem Hildesheimer Stadtarchive
Date
1903-01-01
Page
Seite 84 (sequence 5)
Language
German
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84 Aus dem Hildesheimer Stadtarchive. In Abt. CXX (Pest) finden wir sub: Nr. 17. Verordnungen und Correspondenz wegen der in Ungarn grassierenden Pest und wegen der Betteljuden. 1738—1739. Von Moritz Steinschneider. (Fortsetzung vom Jahrg. 46, S. 582) 1). IV. 13 r a m e n. Diese Uebersehrift ist wegen ihrer Kürze gewählt. Sie soll mir die Form der Darstellung bezeichnen, in welcher statt der Erzählung die handelnden Personen redend־vorgeführt werden, also Theater, Schauspiel, ״Spie 1“, Komödie2 * *) oder ״Aufführung“, unter welcher Uebersehrift J. KauftinannV; (Fr. a. M.) Katalog N. 40 (1892) S. 9 n. 167—180 derartige Compositionen zusammenstelit, wovon einige speciell hierher gehören und unter B. genannt werden. Bekanntlich hat die semitische Literatur bis auf die Neuzeit nichts Dramatisches aufzuweisen (vgl. A. Berliner zu dem von ihm herausיסוד עולם .״ von M. Oh. Luzzafcto). Unter den 24 Büchern der heil. Schrift ist auch Hiob's Gespräch mit den Freunden nicht für einen Anlauf zum Drama zu halten. Willi. Erbt (dio Purimsago in der Bibel, Berlin 1890, S. 18) findet es bezeichnend, dass die Juden, dio doch sonst dem Drama fern geblieben sind, zu dr&matisehen Vorführungen; (des Buches Esther) neigen. Ein Beleg dafür ist nicht gegeben, auch dort nicht erforderlich. Wenn ich mich recht erinnere, ist schon von einem Anderen bemerkt worden, dass Auffüiirungen der Geschichte Esther zuerst und vorzugsweise in jüdisch-deutscher Sprache erschienen sind. Solche Aufführungen sind wahrscheinlich überall in der betreffenden Landessprache ausgeführt worden, da sie l) Zu Jahrg. 46, S. 478 trage ich »ach : Im letzten Heft des Jew. Qu. XV, in Hirschfoid’s Verzeichnis der mss. im aufgelöstem Montefiore- Coli, (jetzt in J0*7s C031. London), liest man p. 144 21. 46ß5 (Halb. 871): Jehuda b. Menachem ״Sinai“, und p. 150 n. 4802 gegen Ende (Halb. 228): Jehuda H&sid b. (sic) Leon Sinai of Cologne. Das' ״h.“ ist zu streichen, und Sinai an beiden Stollen zu corrigiren. v) מ ע ד י ע k עולים שפחד. ורקוד ו ק im Briefe des Jecheskiel Rah&bi aus Coohin im Pplffö, VI, 261, A. 4.

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