Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 45 (1901)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Varia Lectiones zur Tosefta
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 21 (sequence 2)
- Language
- German
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Variae' Lectiones zur Tosefta. 21 bemerken ist, dass die volle Schreibung des Sere sehr häufig ist; in einzelnen Fällen ist im Variantenverzeichnisse darauf hiügewiesen. Dagegen wird die Schreibung von ״יי״ zur Be- Zeichnung de3 consonatischen Jod und in der männlichen Pluralendung in den meisten Fällen vermieden. Verschiedenheiten in der Schreibung von ב und ד ,כ und ר sind berücksichtigt worden. Denn ist auch die Unterscheidung dieser Buchstaben in der Hschr. häufig schwer, so ist es doch unzulässig, wo kein Zweifel vorliegt, anders abzuschreiben, als in der Hschr. zu finden ist. Dass dies in der Zuckermandelsehen Ausgabe häufig der Fall ist, muss durch die Art und Weise erklärt werden, wie diese Ausgabe, soweit wenigstens der von mir verglichene Teil in Betracht kommt, zustande gekommen sein muss. Vergleicht man nämlich diese Ausgabe einerseits mit der Hschr״ andererseits mit der dem Alfasi beigedruckten Tosefta, so findet man, dass nicht erstere, sondern letztere den Qrundtext zur Z.,sehen Ausgabe geliefert hat; nur hat der Herausgeber diejenigen Lesearten der Hschr., die nach seiner Meinung den Vorzug verdienen, in den Text, diejenigen aber, die den Vorzug nicht verdienen, in das Variantenverzeichnis gebracht. Letztere Varianten sind im Folgenden mit ״Ztt bezeichnet; das Zeichen ד ist aus der Z/sehen Ausgabe bskannt. Bei Wörtern, die in einer Zeile mehr als einmal Vorkommen, und jedesmal dieselbe Variante zu verzeichnen wäre, ist dies nur einmal geschehen, indem die Zahl ihres Vorkommens in der betreffenden Zeile hinzugefügt ist. Ausser der Ordnung Tohoroth sind auch die Traktate Chullin und Baba bathra verglichen worden. Zu letzterem Traktate hat zwar Herr Dr. Zuckermandel a. a, 0. die Varianten der Wiener Hschr. veröffentlicht; dieselben sind aber nicht ausreichend und überdies durch zahlreiche Druckfehler entstellt. Hervorzuheben ist, dass die im Folgenden gegebenen Varianten zu B. b. nur eine Ergänzung der Zuckeraiandel’- sehen sind und demgemäss die letzteren, soweit dieselben einwandsfrei sind, nicht enthalten. I. Tohoroth. 5694 9 | לישרות 9 | טהרה 6 | אין מטמא 5 | חלקה טומאתו זו טמיאה 9 | שהיית j 15 אבן מטמא (vgl. ed. Zuckerm. 63714) | 15/16 *16 ן שכזית מן המי Z j 17 בסוריא כמביא בחוצה 18 | ולפסול | 20 הקדשים ...... הקדשים 30 | צבור ושעירי ע״ז 27 | ירושלים