Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 13 (1864)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 39 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2829132-2829304-2829306-2843343--08209-2843395- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Monätschronik. 39 Erklärung zu Ezech. 38, ■14 au, wonach JHP) übersetzt wird: Du wirst einbrechen (als Feind). Ebenso Rieht. 8, 16 וידע und er züchtigte, nach eben dieser Etymologie. Auch auf die Erklärung mancher Ausdrücke in der Mischna ist hier und da Rücksicht genommen, wie in dem Art. שלך־ן das בית השלחין in der Mischna nach dem Koptischen mit ״Wasser in Flüsschen geleitet" erklärt wird. Hat sich nun aber schon die Brauchbarkeit und Vortrefflichkeit des Werkes aus der nach einem Jahre bereits nöthig gewordenen zweiten Auflage ergeben, so hat diese noch den Werth desselben durch den hinzugefügten Index, sowie den grammatischen und analytischen Anhang erhöhet, welcher das Aufsuchen der Wurzeln und der grammatisch schwierigen Stellen. erleichtert. Dr. W. Landau. Monätschronik. China. Herr Simon, der von der. französischen Regierung mit einer Mission nach China betraut worden ist, gibt in einem an die Alliance israelite universelle gerichteten Schreiben folgende Notizen über das von ihm bereiste Land: Die Juden China’s sind zahlreicher, als man gewöhnlich glaubt. Sie sind über viele Provinzen verbreitet, namentlich über die nördlichen. Ich hatte, schreibt Herr Simon, zu meiner Bedienung während meines ganzen Aufenthaltes im Norden im verflossenen Jahre, einen Israeliten, mit dem ich sehr zufrieden war, und den ich auch behalten hätte, wenn er mir hätte folgen wollen. Er wollte sich aber nicht so weit von seiner Familie entfernen. Er war ziemlich vertraut mit der chinesischen Literatur, schien mir aber von Religion nur sehr schwache Kenntnis8 zu haben. Er kannte zwar mehrere Erzählungen der Bibel, aber er hatte sie mehr als Legende erfasst, als dass er sie wusste. Ungefähr 250—300 jüdische Seelen sind in Tien-Chin. Diese Stadt hat ein kleines Bethaus und einen Rabbinen. Die Gebete sind chinesisch geschrieben und werden auch chinesisch vom Rabbiner vorgetragen, der mir versicherte, dass in KhaLFong sich mehrere Israe-