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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1938-01-01 · Heft 5 · p. Seite 358

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
82 (1938)
Issue
Heft 5
Article
[Nachricht]
Date
1938-01-01
Page
Seite 358 (sequence 3)
Language
German
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358 Bücherschau 1938, 286 S. Enthält, folgende ,wissenschaftlichen Beiträge: Salo W. Baron, Freedom and Constraint in the Jewish Community; Israel Davidson, Wisdom and Folly in Mediaeval Hebrew Proverbs; Louis Finkeistein, The Ten Martyrs; Louis Ginzberg, Beiträge zur Lexikographie des Jüdisch״Aramäi״ sehen; Joseph Marcus, Three Hymns from the Genizah; Alexander Marx, The Scientific Work of Some Outstanding Mediaeval Jewish Scholars; Cecil Roth, The Mediaeval Conception of the Jew; Max Weber, Art Conscious״ ness; Harry Austryn Wdlfson, The Aristotelian Predicables and Maimonides' Division of Attributes: Solomon Zeitlin, The Pharisees and the Gospels. ישראל דודזון, חכמה וסבלות בפתגם העברי מימי הביבים; ב. מ* ליין, לתולדות בר של שבת; יצחק ריבקינד, עבעלאוו הצעיר. Mitteilungsblätter der hebräischen Universität Jerusalem, Nr. 4, 1938, 76 S. Enthält folgende wissenschaftlichen Beiträge: G. Scholem, Kabbala״ Forschung und jüdische Geschichtsschreibung; H. Torczyner, Wie Satan in die Welt kam. תורת הבקוד לבתי ספר מאת חנוך ילון Jerusalem, Bamberger & Wahrmann 5698, 48 S. Diese Leselehre ist aus der Praxis des Unterrichts hervor״ gegangen und will bereits den etwa 16jährigen Schülern Grundbegriffe der wissenschaftlichen Grammatik und die Einsicht in die Gesetze der Sprache eröffnen, um sie von der gedankenlosen Paukerei zu erlösen. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, begrüßen wir den Versuch als solchen aufs freu״ digste; und wir hätten nur — auf Grund eigener Erfahrungen als Schüler wie als Lehrer — gewünscht, daß Vf. schon auf dieser Stufe etwas weiter״ gegangen wäre. Er unterscheidet z. B. nur ״große“ und ״kleine“ Silben, beide mit Vollvokalen, spricht dann über beide Schwa und erst bei Behänd״ hung der Kehlbuchstaben über Chatef, statt sofort klar auszusprechen, daß es Langsilben, Kurzsilben und Halbsilben (mit שוא נע oder חטף) gibt (oder doch gab), letztere noch heute durch eigenartige Gesetze von den Kurz״ silben unterschieden. Hoffentlich läßt sich Vf. durch den erfreulichen Er״ folg des schon in 2. Auflage vorliegenden Büchleins zu weiterer energischer Verfolgung eines Weges veranlassen, den gerade ein Sprachforscher wie er zu führen berufen ist. Moritz Zobel, Gottes Gesalbter, der Messias und die messianische Zeit in Talmud und! Midrasch, Berlin, Schockenverlag, Nr. 90/91, 1938, 192 S. Das Schriftchen gibt einen Überblick über die biblische Eschatologie und bringt sodann in deutscher Übersetzung Belege für die Messiaslehren aus Talmud und Midrasch, geordnet nach folgenden Gesichtspunkten: Vorzeichen, Vorläufer, Die Endfrist, Die Erfüllung der Weissagungen, D׳er Name des Er״ lösers, Der Gesalbte, Am Ende der Tage, Aus Dunkel zum Licht, Der leidende Messias. Kurze Überleitungen beleuchten den zeitgeschichtlichen Hintergrund und die Entwicklung, welche die messianischen Ideen von der Bibel über die Aggadä in das Mittelalter hinein genommen haben; die An״ merkungen unterrichten über die einzelnen Gesetzeslehrer. Anhangsweise sind messianische Gebetsstellen und Stücke aus Saadja und Maimuni als Proben der Messiaslehre im nachtalmudischen Schrifttum beigegeben. Die Arbeit ist in erster Linie für Laien bestimmt und vermeidet jede wissen״

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