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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 6 · p. Seite 516

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1937-01-01
Page
Seite 516 (sequence 2)
Language
German
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516 Bücherschau Fälschungen von Gold- und Silbersachen. Färber und Händler bringen ihre strittigen Angelegenheiten vor das Forum des beth-din. Fragen über Koscherwein, Gewürz'wein, Rosinen wein, Weinsteuer und Branntwein werden vorgelegt. Bedenken gegen Eselsmilch als Arznei, gegen Cochenille als Farbstoff für Getränke und Süßigkeiten müssen zerstreut werden. Die günstigere Lebenslage der Juden in Holland bezeugt ein Jude, der ein Reitpferd hat und es seinem Sohne schenkt oder einer, der einen mit veredelten Obstbäumen bepflanzten Garten kauft. Auch!mit Edelsteinen besetzte Trauringe und Taschenuhr weisen auf höhere Lebenshaltung. Die Übersetzung liest sich flüssig und wird1 wohl meist richtig sein. Bemerken möchte ich noch, daß das mehrfach vorkommende hebräische gid nicht Ader, sondern Sehne bedeute, obwoh]! auch Ben Jehuda neben dem richtigen englischen nerf, das unrichtige deutsche Ader hat. Für die Weiterbildung megujjad setzt Laser-Torczyner richtig ״sehnig“, unrichtig ״geädert“. Preuss 276 durchschnittne Sehne, 278 nitgajjad T. Jeb. XIV 25830 Verletzung der Achillessehne Preuss 151 צומת הגידין Sehnensystem Szeged. Immanuel Löw. Berichtigung zu S. 449 dieses Jahrganges. Der Artikel ״Schloß und Schlüssel“ in der Festschrift für Kaminka stammt vom Sam. (Dr. Samuel), der Artikel ״Antikes zur Bibel und Agada“ aber von Sal. (Dr. Salomo) Rappaport. Außerdem wird mir mitgeteilt, daß Sam. Rappapprt und M. Zikier diese Festschrift redigiert haben, was weder aus dem Titelblatt noch aus dem Vorwort feststellbar ist. A. Posner., Bücherschau. Das Buch Gleichsprüche, verdeutscht von Martin Buber, Berlin, Schocken-Verlag, 88 S. Wir verzeichnen hier nur das Fortschreiten der Übersetzung; eine eingehende Würdigung dieser und der Torczynerschen Übersetzung ist uns bereits zugesagt. Günther Dammann, Die Juden in der Taschenspielerkunst. Berlin- Grunewald, 1933, 100 S. Als Manuskript gedruckt. Behandelt eine große Anzahl jüdischer Berufs-Zauberkünstler und Amateure mit fleißiger Bibliographie. Drei Bibelvorträge von Alois Hilf, Mährisch-Ostrau, Kommissionsverlag der Verlagsbuchhandlung Dr. R. Färber, 1931, 58 S Die drea Vorträge, deren Besprechung sich unliebsam verzögert hat, behandeln die Themen: Wie lesen wir die Bibel und wie sollen wir sie lesen? Ein Pechvogel in der Tradition (Esau); Fehlübersetzungen und Fehldeutungen der Bibel. Sie zeugen von der liebevollen Beschäftigung des achtzigjährigen Präsidenten der Gemeinde Ostrau mit der Bibel. Festschrift zum 120jährigen Bestehen des Israelitischen Tempels in Hamburg. 1817—1937. Herausgegeben von Bruno Italiener, Hamburg, 1937. 90 Seiten. Die Beiträge sind z. T. bestimmt, das Historisch-Positive in. der Gestaltung des Gottesdienstes hervorzuheben. Cäsar Seligmann nimmt den Tempel insbesondere gegen die Kritik Abraham Geigers in Schutz, hebt

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