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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 2 · p. Seite 154

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 2
Article
[Nachricht] / Heinemann, Isaak
Date
1936-01-01
Page
Seite 154 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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154 Bücherschau Bücherschau. vom Herausgeber. תורה וחייים Eine methodische Einführung in das Hebräische von M. Abraham und J. B« Levy, unter Mitarbeit von H. Borodianski. 1. Teil, Frankfurt a. M., 1936, Verlag Lehrberger & Co54 ,.׳ S., Preis: geb. RM 1.75. Neubearbeitung des Lehrbuches שערי צדק mit dem Zweck, dien Schüler auch in das gesprochene Hebräisch einzuführen. The Annual of the American Schools of Oriental Research, Vol. XV, 1934/35, New Häven, 1935. Enthält: Nelson Glück, Explorations in eastern Palestine, H, 202 S. Jüdische Memoiren aus drei Jahrhunderten, ausgewählt und herausgegeben von Hans Bach, Berlin, 1936, Schocken-Verlag, 209 S. Eine recht geschickte Auswahl aus 13 Memoirenwerken jüdischer Menschen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert (darunter Glückei von Hameln, Salomon Maimon, Berthold Auerbach, Moritz Lazarus) unter dem Gesichtspunkt, daß nicht das biographisch Wichtige, sondern das Bild des jüdischen Kulturkreises, dem die Schreibenden in ihrer Jugend angehört haben, veranschaulicht werden soll. Kurze Nachweise über die Lebensdaten der Verfasser sind beigegeben. Die Sagen׳ der Juden, gesammelt von Micha Josef Bin Gorion, Berlin, Schocken-Verlag, 786 S. Der Inhalt entspricht im wesentlichen dem des 5bändigen Werkes ״Die Sagen der Juden“; auch dessen Einleitung ist wieder abgedruckt. In dieser einbändigen Volksausgabe sind jedoch manche Varianten und Parallelstellen weggelassen worden; einzelnes ist aus dem Nachlaß Bin Gorions ergänzt. Obwohl: das Buch dank den knappen Quellennachweisen auch für den Midraschforscher von Wert ist, wird es vor allem dem Laien! und dem nicht-jüdischen Sagenforscher große Dienste leisten. Die Schrift zu verdeutschen unternommen von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig. Schriftwerke. Das Buch der Preisungen, verdeutscht von Martin Buber, Berlin, Schocken-Verlag, 276 S. Ein Beiwort von 16 S. ״zur Verdeutschung der ״Preisungen״ zeigt, mit welcher Gewissen« haftigkeit der Übersetzer die Grundsätze, die er seither in seiner Bibel- Übersetzung befolgt hat, nochmals auf ihre Anwendung auf den Psalter (das Wort vermeidet Buber mit Absicht)״ geprüft hat. Mehrfach weicht die Übersetzung von derjenigen der Paralleltexte in den geschichtlichen Büchern ab. Aber der Grundgedanke ist festgehalten,: auch das einzelne Wort der Bibel wird vol! ausgeschöpft und es werden vor allem die Be- Ziehungen zwischen den verschiedenen biblischen Stücken herausgearbeitet, die auf dem Gebrauch gleicher Worte oder Wortstellen beruhen. Einiges zur Begründung seiner Übersetzungsweise hat Buber im ״Morgen“ Jg. 11, Nr. 11 und 12 vorgetragen. Wir behalten uns an anderer Stelle eine eingehende Würdigung vor.

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