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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 6 · p. Seite 424

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 6
Article
Der Badeschwamm
Date
1935-01-01
Page
Seite 424 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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424 Immanuel׳ Löw durchaus unverläßlich. Sein 1858 erschienenes Buch kann nur als Stoffsammlung verwertet werden. Eine Anfrage des Herrn Dr. W. Arndt in Berlin vom 30. Mai 1935 veranlaßt mich, Lewysohns Irrtümer zu berichtigen. cakos (Snh. 108b) ist trotz Lewysohn 343 durchaus kein Schwamm, sondern syrisch cekäsa erectio virgae virilis. Dem sodomartigen Geschlechte der Sündflut liegt der Gedanke, die erectio sei unbesiegbar, nahe und die Fortsetzung der talmu«' dischen Stelle bestätigt diese Erklärung. Das syrische Wort, im Hebräisch und Aramäisch der Juden geschwunden, ist nach allen Glossogräphen von gesicherter Bedeutung. Da das Wort unbekannt geworden war, schwankt die mündliche Tradition zwi« sehen *eikös und Cctköb. Präziser Bestimmung ausweichend sagt Dalmah im Wörterbuch2 ur^ter beiden Worten: ״Ein Zauber« mittel zum Abhalten des Regens“. B. Heller hat Bedenken gegen meine Erklärung und verweist brieflich auf Ginzberg, Le« gends V 174, der bemerkt: the meaning of the words used in the description is obscure. Auch wenn man die obige Erklä« rung von c ükos ablehnt, bleibt die Erwähnung einer Schwamm« art ausgeschlossen. Auch * adäk Sabb. 54b (LAA cäzäkr c wräh) bedeutet nicht Schwamm (gegen Lewysohn 3433, sondern Wollbüschel, Haar« büschel. Es ist syrisch ‘edke pL, Haarlocken (PSm, Xudo, Car« dahi sv *adfa) cincinnus, fimhrl.ע׳.דעבבא syr. racemus. Un« mittelbar nach der Schur oder beim Wurf der Schafe soll man ihnen in Öl getauchte Wollbüschel [man hat diese ja zur Hand! auf legen. Öl läßt auch Varro nach der Schur verwenden (De re mstica II 11 S. 200 Bip.): Tonsas recentes epdern die perungunt yino et oleo . . . et si ea tecta solet esse, quam habuit pellem injectam, eam intrinsecus eadem re perinungunt, et tegunt rursus. . . \ t;ן. .. ל ׳ ■י ■;ך 3. In übertragener Bedeutung. Bildlich wird sefög auf die geistige Auffassung bezogen: Abot 5, 15. (Sifre II 48 f. 74a3: Hoffmann MT 424. LW 406: Midras hagadol bei Kohut, Aruch Nachtr. S. 63.) \ 3 Auch was Kohut, Aruch sv., beibringt;: ist :.Vierfehlt.:,•; L i

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