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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 2 · p. Seite 207

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1935-01-01
Page
Seite 207 (sequence 2)
Language
German
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Zeitschriftenschau 207 Der Schlußhand des Werkes, das wir 1930y S. 74, gewürdigt haben,, ent״ spricht nicht ganz dem ursprünglichen; Plan. Der Verfasser sah sich gezwungen, auf das Verzeichnis der neuesten Termini und־ das fremdsprachige Register (so weit nämlich fremde termini als Äquivalente der hebräischen Vorkommen), zu verzichten. Doch ist der Band auch in seinem gegenwärtigen Rahmen recht begrüßenswert, zumal beim ״Mill'on" Ben Jehudas mit dem 8. Band (bis Ende ממ״ך ), ein Stillstand eingetreten, der Thesaurus demnach von עי״ן ab der alleinige Führer ist. Wenn auch der Thes. Philos., nur einen engbegrenzten Teil' des hebräischen Sprach״ Schatzes bearbeiten konnte^ so bietet er oft die wichtigen Realien über das Philologische hinaus. So ist bei רע auf das Problem ״unde malum" hin״ gewiesen. Sachlich interessantere Aufsätze sind: שכל und die Komposita שכל הפועל usw. (93—108); שם •(33—25) רוח mit seinen zahlreichen- Zu״ sammensetzumgen (123—127), dazu das ihm entsprechende ״ הארAttribut"' (172—176); 203—197) תכלית;(196—191) תכונה). Von sprachlich einfachen aber terminologisch wichtigen Worten, denen der Vf. größeren Raum widlmet, sind besonders h-ervorzuheben, ,ראה, ראש, רצון, רשם, שבה שוה, שלל שלם, שנוי, שפע שרש, שתוף. Bei רטב das ״Flüssige" wäre auch ״feucht" zu vermerken, da das Flüssige eher mit נוזלי wiedergegeben wird. Man. vgl. das Beispiel: בהתמזגות העפר! היבש (במים ושובם טיט רטוב Auch karäisches Sprachgut wird heranr gezogen. Sehr dJankensw>erte Hilfe hat, wie der Verf. hervorhebt, Dr. M. N. Zobel geleistet. Michael Guttmann. Zeitschriftenschau. .ידיעות החברה הצברית לחקירת ארץ ישראל ועתיקותיה Das soeben erschienene Doppelheft (Jahrg. II 3—4) der rührigen Pa״ lästiha״Forschungs״ Gesellschaft in Jerusalem enthält eine Reihe zumeist kurzer, aber wertvoller Beiträge. Die Verfasser sind fast ausnahmslos Palästinenser. Über die neuesten Ausgrabungen in Lachisch berichtet J. L. Stark ey, der seinen Beitrag auch mit mehreren Bildern versieht. Bild 3 zeigt die Bemalung eines Kruges, d!arin mehrere rätselhafte kanaanisch״ hebräische Buchstaben. Diese und einige ähnliche Inschriften aus Betsche« mesch und Gezer zu entziffern bemüht sich der Verfasser des darauffolgen״■ den Artikel: S. Y eivin (Bild 4 zeigt die Inschriften selbst);. — Einer viel , späteren Epoche — wohl sicher der byzantinischen Zeit — gehört die Sy״ nagogen״Inschri'ft aus "Ajbellin (עבלין) in llntergaliläa an, die von I. B ras״ lawski entdeckt -und hier zum ersten Mal veröffentlicht wird!, mit Bei״ trägen zur Entzifferung von H. L. Gin s b -e r, g und S; Klei n. — Einige textkritische Fragen bei Josephus im Zusammenhang, mit der Beschreibung der 3. Mauer Jerusalems will der Aufsatz des jungen kenntnisreichen For״ scher® D. S a 1 i t e r n i k lösen. — In die große jüdische Diaspora führt die Arbeit von M. Schwabe über eine jüdisch״lateinische Inschrift aus Bul״ garieni, die etwa der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts an gehört und einen, ge״ wissen ״Joses arcisina(go)f0<; (sol) et principales filius Maximini Pannoni"

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