Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 6 · p. Seite 616

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 6
Article
[Nachricht]
Date
1934-01-01
Page
Seite 616 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2829132-2829999-2830006--53144-2839326
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

616 Bücherschau Darstellung Palästinas auf Grund der Angaben des Eusebius. Da der Verfasse! ein gründlicher Kenner auch der zeitgenössischen rabbinischen Literatur ist, so ist von ihm eine hebräische Übersetzung des Onomastikons, begleitet von einem eindringendenKommentar, sicher zu erwarten. S. Klein. Das Buch Tobias, übersetzt und erklärt von Meinrad M. Schumpp (exegetisches Handbuch zum Alten Testament, 11. Band), Münster h Westf., 1933, Verlag der Aschendorffsghen Verlagsbuchhandlung, 292 S., geh■ M. 9.80, geh. M. 11,80. Die Einleitung bespricht sorgfältig die Überlieferung des Buches und sucht bei der Besprechung seines geschichtlichen Charakters, seines Verhältnisses zum Alten Testament, insbesondere seiner Engellehre, und seiner Beziehung zu außerisraelitischen Sagen, wie namentlich der Achikarsage, dem kirchlichen Standpunkt nach Möglichkeit Rechnung zu tragen, gibt aber auch über abweichende Ansichten ausreichend Auskunft. Den Hauptteil bildet die Übersetzung und eingehende wirtschaftliche Erklärung; einzelne Erläuterungen, insbesondere zur Dämonologie und Engellehre, wachsen sich zu kleinen Exkursen aus. Die Heilige Schrift, neu ins Deutsche übertragen, Tora / Fünfbuch, J. Kauffmann, Frankfurt a. M. 1935, geh. RM. 4.50, 429 S. Die neue Bibel- Übersetzung, zu deren Durchführung die Berliner Gemeinde einen Ausschuß aus Gelehrten aller Richtungen ernannt hatte, ist von 12 bekannten Gelehrten angefertigt und von H. Torczyner nach einheitlichen Gesichtspunkten umgearbeitet worden. Sie will im wesentlichen an die Stelle der Zunzschen Bibel- Übersetzung treten und daher ״den überlieferten hebräischen Text mit letzter Treue übertragen, auch da, wo er uns schwierig und dunkel erscheint“, überdies ״mit dem gleichen Ernst und dem gleichen Willen (wie Bub er und Rosenzweig) das Letzte aus dem Bibelwort herausarbeiten und lebendig gestalten“. Sie scheut auch kühne Bildungen wie Gefläche, Sämen u. dergi. nicht, sücht aber i. a. durchaus eine'leicht verständliche Übertragung zu bieten. Dichterische Stellen sind rhythmisch mit Zeilenabtrennung wiedergegeben. Für den wissenschaftlichen Wert bürgen die Namen der beteiligten Gelehrten. Die Tora hat H. Schreiber übersetzt. Ausstattung und Preis sind rühmend hervorzuheben. Mißverstandene und mißdeutete Täliimd- und Soharstellen. Ein Wort zur Aufklärung in den eigenen Reihen. 1934—5694. Herausgegeben von der Freien Vereinigung für die Interessen des orthod. Judentums e. V. 34 S.. ' . . ' . ' ' ■'־ ־ Durch die Güte des Herren Verfasser ging uns ferner zu: Walter Fischei, The Origin of Banking in Mediaeval Islam: a contribution to the economic history of the Jews öf Bäghdad in the tenth ceiitüry, Sonderdruck aus Journal of the Royal Asiatic Society, April and July 1933. — Hirsch Loeb Gordon, L‘ Emofilia II morbo di Simeone ben Gamaliele II (secondo secoloj. Sonderdr. aus: Policlinico, Sezione Pratica, Rom 1934, 19 S. פניני הזהר, המשלים והפתגמים, מלקטים ע״י נחמיה שמואל ליבאוויטש, הוצאה מיוחדת מן הצופה לחכמת ישראל שבת־ י״ די ■; ■ Unberechtigter Nadidrudc aus: dem Inhalt dieser Zeitschrift ist untersagt. ’ Für den Inhalt verantwortlich: Prof.Dr. l. Heinemann in Bresljau. Druck von Th. Sch a tz ky R.-Q., Bresläü o.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.