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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 2 · p. Seite 320

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 2
Article
[Nachricht]
Date
1934-01-01
Page
Seite 320 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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320 Zei ts chri f teris chau Durch die Güte des Verfassers gingen uns folgende Abhandlungen des Herrn Seminardirektors Dr. Lazarus in Kassel zu: l. Die jüdische Gemeinde Kassels zur Zeit der französischen Premdherrsehaft, Deutsch- Israelitische Zeitung (Die Laubhütte), 50. Jahrgang 1933, Kr. 22, 24 und 25. 2. Aus Pranz Rosenzweigs Ahnensaal ebd., Kr. 17 und 18; Jüdische Pamilienforschung 1933, 531 ff. ]üdische Familienforschung. In nunmehr zehnjähriger Arbeit ist es der Gesellschaft für jüdische Pamilienforschung gelungen, rund ein halbes Tausend Mitglieder zu gewinnen. Die Veröffentlichungen umfassen bis jetzt 34 Hefte ihrer ,,Mitteilungen“, die überall, wohin sie gelangten, in jüdischen wie nicht jüdischen Kreisen, stets regstes Interesse erweckten. Die Ereignisse des letzten Jahres haben breite, dem Judentum fast entfremdete Schichten zur Selbstbesinnung und zu einem früher ungeahnten Wiedererwachen des Pamiliensinns geführt und damit zur Beschäftigung mit der Pamiliengeschichte und der Pamilienforschung. Über alles Erwarten groß ist die Zahl der Stammtafeln, Chroniken und Aufzeichnungen. Mehrere Hundert sind schon im Archiv der Gesellschaft zusammengebracht. Es ist aber deren Bestreben, alles lückenlos zu vereinigen, was in den jüdischen Pamilien vorhanden ist. Bei der Verflechtung und Versippung der Pamilien kann genealogische Arbeit nie isoliert von Einzelnen betrieben werden, sondern nur in organischer Zusammenarbeit! Die Gesellschaft für jüdische Pamilienforschung (Berlin W. 9, Tirpitzufer 12) bittet daher alle Besitzer von Stammtafeln, Chroniken etc. um Übersendung eines Stückes. Sie erklärt sich weiter gerne bereit, für Interessenten, die für die Arbeit nicht selber Zeit und Gelegenheit haben, gegen mäßiges Honorar Kachforschungen sowie die Aufstellung von Vor- oder Kachfahrentafeln zu übernehmen. Der Unterzeichnete ist in Verbindung mit wissenschaftlichen Gesellschaften mit der Sammlung von Material für eine Psychologie des jüdischen Jugendlichen beschäftigt. Er bittet solche erwachsene Personen, die aus ihrer Jugend Tagebücher besitzen, sich mit ihm unmittelbar oder durch Bekannte in Verbindung zu setzen. Es soll zunächst zwischen dem Verfasser der Tagebücher und dem Unterzeichneten vereinbart werden, wie alle Namensangaben u. dgl., die einen Schluß auf die Person des Verfassers gestatten, ausgeschieden werden können; alsdann sollen die Tagebücher abgeschrieben werden; die Urschriften erhalten die Verfasser zurück. Näheres in den jüdischen Wochenschriften. Für streng vertrauliche Behandlung leistet der Unterzeichnete volle Gewähr. Er bittet herzlich um Unterstützung in dieser für das gesamte Judentum äußerst wichtigen Angelegenheit. Dr. Henryk Ormian, Dozent der Psychologie, Lodz, Piramowieza 6 Unberechtigter Nachdruck aus dem Inhalt dieser Zeitschrift ist untersagt. Für den Inhalt verantwortlich: Prof.Dr. I. Heinemann in Breslau. Druck von Th. Sdiatzky A.-G., Breslau 5.

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