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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 2 · p. Seite 309

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 2
Article
Zur Jozer-Komposition Ibn Gabirols [Nachricht]
Date
1934-01-01
Page
Seite 309 (sequence 2)
Language
German
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Berichtigungen u. dgl. 309 s o n e n , vgl. weiter unten) beträgt sieben (3. bis 9. Strophe). Es wird daher wohl zu lesen sein: ישבעת סרבלך Vgl. Ez 26 und Kimchi z. St. Eie ganze Strophe wäre somit eine Einleitung zu dem Folgenden. Zum Suffix vgl. Z. 5 שובביך und das oben zum Jozer Z. 9 Gesagte, zu סרב als Be- Zeichnung für ,,Sünder“, ״sündig“ B.-R, Anm. zu III 11999. — Z. 21. זונה הומיה (Prov 7n) Tamar (Gen 3815). Vielleicht ist in der Tat בחליל zu lesen und dazu Jes 2316 zu vergleichen. — Z. 22. Der erste Halbvers dürfte gelautet haben: מ[שח]תו נגיד [ופ]ליל, vgl. 1 Sam 101י zur Sache s. 1 Chr 284. Im zweiten Hv. lies מוכן statt מובן. — Z. 23. Vielleicht lautete der zweite Hv.: ״ מאז להודה יהודי• 1ל£3 לילals Juda seine Tat (עלילה) eingestanden“ (Gen 382ß). Vgl. zum Ganzen Tos. Ber. IV 16: מפני מה לבה יהודה למלכות מפני שהודה בחמר. — Z. [30]. Lies mit MS. נזרי .,seine Krone wurde abgehauen.“ Diese Lesung von קוצץ wird auch schon ־vom Reim gefordert. — Z. [31]. Statt באב (MS. 1 (כעב. vielleicht!בעי oder [״ בעב[ורals (oder da) er sich unterwarf . . ., erstrahlte er (von neuem) im Diadem seines Königtums.“ Die Strophe geht offenbar auf König M'anasse, vgl. 2 Chr 33ויכנע . . . למלכותי) 13־2ג) und Pesikta ed. Buber 162a. לחצץ ist mir nicht klar. — Z. [33] f. Diese Strophe scheint den König Jechonja zu behandeln, vgl. Ez 173 f. und Kimchi z. St. Vgl. auch Ez 1713 mit 2 Kön 2415. Jechonja als Büßer Pesikta ed. Buber 162b f., Lev. r. X 5; XIX 6. — Z. [34]. Lies נאסר und vgl. in den angeführten Midraschstellen die Deutung von 1 Chr 317. ■— Z. [37]. נעולים des MS. ist beizubehalten: ״So wie einst die Verworfenen, als sie Umkehr hielten usw. “ — Z. (33) [48]. יונער ist wegen des Akrostichons unmöglich. Lies ובער. — Z. (34) [49]. Der z־vveite Halbvers beweist, daß es sich um Tilgung der Sünden handelt, vgl. Jes 4422. So ist wohl auch im ersten Hv. mit dem MS. zu lesen וכן ״ — יצליל אדום כפניןso möge er in die Wasserfluten versenken (die Sünde), rot wie Perlen“ — vgl. Micha 719 und Jes 118. Wegen des Reimes ist für die Röte nach Thr 47 ein anderer Vergleich verwendet. Vgl. auch Parchon s. v. פנן• — Z. (37) [52]. Lies לחצץ. 4. Zum Mikamocha. Es ist identisch mit dem bei Zunz LG S. 189 verzeichneten, wie aus dem dort angeführten Akrostichon und Strophenende אחד hervorgeht. Ein größeres Fragment davon bei B.-R. VI Nt. 54. Nach Zunz ist Z. 1 zu korrigieren: שדי עד לא ראשית. Benjamin Klar. Plinius und der Midrasch. Der Gedanke von der wunderbaren Mannigfaltigkeit der menschliehen Gesichtsbildung (S. 433 des vorigen Jahrgangs) findet sich auch bei Plinius, Hist. Nat. VII 1. Er spricht von . der Mannigfaltigkeit der Tiere und der Sprachen und fährt fort: ״Da in unserem Gesicht und dessen Zügen etwa 10 oder mehr Gliedmaßen sind, — wie seltsam, daß unter so vielen Tausenden Menschen sich nicht zwei ununterscheidbare Gesichts- Bildungen finden“. Dies könnte durch künstlerische Arbeit auch bei einer geringeren Anzahl nicht nachgemacht werden.“ Die Gegenüberstellung

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