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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 3 · p. Seite 234

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1933-01-01
Page
Seite 234 (sequence 2)
Language
German
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234 Besprechungen Verf. ist in der einschlägigen Literatur gut bewandert und hat geschickt das von Geigerin Melo Chofnaim (S. 36) herausgegebene Responsum Raschis nach Auxerre als Zeugnis für Alter und Wert seiner Hss. benutzt. Es ist ihm auch gelungen, einige Lücken in Geigers Text nach MS Berlin Gr935 ־ auszufüllen (Einleitung 49). Nach genauer Kollation nahm er als Text MS Bodleian 82. Er betrachtet es als ,,the earliest draft of Rashi’s commentary when freed from additions“ (S. 15). Obwohl man nicht immer aus dem Teil einer Hss. Schlüsse auf Alter und Richtigkeit der Lesarten ziehen kann (vgl. MGWJ 73, 309), glaube ich die Richtigkeit seiner These noch stützen zu können : bei meinem Raschi-Texte zu Jesajah, welcher jetzt unter der Presse ist, habe ich auch dieses MS als Grundlage gewählt, weil es auch hier eine der besten Überlieferungen des Raschi-Textes zu enthalten scheint.; Levy hat den Raschi-Text leider ohne jedwede erklärende Bemerkung abgedruckt; die Benutzung wäre leichter gewesen, wenn er oben an der Seite jedesmal Kapitel und Vers angegeben hätte. Auf S. 8 bemerkt der Verf., daß ihm mehr als zwanzig MS von Raschis Kommentar zu Ezechiel bekannt geworden sind. Es gibt aber viel mehr als zwanzig. Prof. Blondheim zählt in seiner Liste der Raschi־MS fünfzig zu Propheten (REJ CXI Nr. 181 S. 72, Note 2). S. 9 ist scal. Igeriam zu ändern in Scaliger I. In seiner Bibliographie (S. 117) vermisse ich meine Ausgabe Parschandatha Vol. I Ras hi on the Minor Prophets, Amsterdam 1930. Haag. I. Maarsen. כתביי—יד בקבלה, הנמצאים בבית הספרים הלאומי והאוניברסיטאי בירושלם, תיארם וחקרם גרשם שלום בהמתתפות יששכר יואל. Catalogus Codi cum Cabbalisticorum Hebraicorum, quot conservantur in Bibliotheca Hierosolymitanna, quae est Judaeorum populi et Universitatis Hebraicae, digessit G. Scholem adiuvante B. Joel . . . Hierosolymis, eprelis Universitatis Hebraicae . anno MCMXXX. Supplementum specialiter additum ad ,,Kirjath sefer“ ephemeritis bibliographicae tom. VII. XII, 258 S. 8°. Die Universitätsbibliothek in Jerusalem besitzt ungefähr 700 hebräische Handschriften. Die kabbalistischen haben in Scholem einen guten Bearbeiter gefunden. Die Angaben geben mehr als man erwarten durfte, da sie auch Handschriften anderer Bibliotheken zum Vergleich heranziehen. Wie vieles noch unerforscht ist und wieviele Entdeckungen noch zu machen sind, kann man sehen, wenn man die nicht gerade große Sammlung "betrachtet, welche in der jungen Nationalbibliothek zusammengebracht ist. Von den 157 besprochenen Codices sind nur wenige aus der Zeit der mittelalterlichen Kabbala. Aber gerade diese sind von Scholem eingehender beschrieben und durch die Anhänge, die er dem Katalog gegeben, genauer erschlossen. - A. Freimann. Zum gleichen Werk schreibt uns ein Fachmann auf dem Gebiet der Kabbalafors.chung:

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