Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 77 (1933)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 156 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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156 *Buchersclrau: i Namen dieser Führer dieser beiden Gesetzgeber kann die Entstehung des Q\1 a d ra ts e Irr i ׳f talphabets geknüpft werden — zum Schreiben ihrer Sprache, bes'on de rs der hei ligen ׳^Schrifte n, von d e r be rei ts ho che n twi ekelten Schrift der Ägypter sieben (?) Gruppen von Anlautzeichen übernommen, unter Ausscheidung der übrigen Zeichen. Sie haben diese Gruppen zur Tabelle zusamme11gestellt, die dann als rhythmisch gegliederte Reihe gelesen wurde. Diese Tabelle ist nach Vcrf. das älteste Alphabet, das sich bis heute bei den Juden erhalten hat und aus dem das griechische und, lateinische Alphabet hervorgegangen sind. . Die genannten Stifter der jüdischen Religion legten Wert darauf, daß ihre heiligen Schriften nicht mit denen der Ägypter vermischt wurden, um. sich auf diese Weise vom ägyptischen Einfluß frei zu machen. Deshalb wurden auch die neuen Buchstaben^ die der Quadratsclirift, geschaffen. Als Muster für den Bau der Schriftzeichen mögen die hierarchischen Ziffern 1—4.gedient haben, die selbst Bilder von Handgesten sind'. Allein ein ״fest geordnetes Alphabet mit Zahlen wert ist hei den alten Ägyptern nicht bekannt und so ergibt sich, daß d.as älteste bekann te Alphabet das hebräische ist. , J. Zoller. Walter Goidstein, Jakob Wassermann, der-■Mann von sechzig Jahren, Berlin, Ivünstlerd an k, 1933, 37 S, Würdigt den Dichter vor allem Ute - rarisch,. sucht aber auch dem jüdischen. Einschlag seines Lebenswerks und . seiner ,,jüdischen .Sendung'‘ gerecht . zu werden. 3. Herve, Israel, ses ..enfants׳ perdus et son Uv re <Por. •׳ Paris 1932׳, lmprimerie II. Elias, 226, rue St.-Denis. -י— Der Inhalt dieses Heftes könnte zum Lachen reizen, wenn seine Tendenz nicht so tückisch wäre. Verjudet ist nämlich nahezu die ganze; Welt. Dies verraten Name, Nase oder geistige Veranlagung unzähliger ,,verlorener Rinder Israels“. Hegel ist hebräisch 'egel:i.. Hackel ist Hesekiel; Beethoven•— heth omn, Wagner, besonders Siegfried, weist ebenso wie die Habsburger, aber auch Napoleon III,. schon auf ,den ersten •Blick jüdisches Gepräge auf. G. .Bartlch Krupiiik, Hebräische Phraseologie (1.(צרופי לשון Dreitausend Redewendungen. D eu ts ch-H ebräi s ch/Heb räi s ch י D e uts ch. Ausgewählt und übertragen. IV 36 434 ־ ■IV Seiten, 8°. Berlin, Rubin Maß, 1932. Krupnik, der schön durch jdie Bearbeitung eines praktischen Hand- Wörterbuchs zu Talmud, Midrasch und Targum, das er mit A. M. Silberniann herausgab, sein Interesse und seinen Fleiß im Dienste der Sammlung des hebräischen Sprachstoffs bewiesen hat, stellt in obiger kleiner Schrift 3000 aus der Literatur geschöpfte Redensarten zusammen, die er zunächst nach;den: deutschen Schlägworten alphabetisch anordnet, um sie dann.in einer; zweiten: Liste in der Ordnung* des hebräischen Alphabets aufzuführen. -■;:;.‘V ד v. : . IT. Torczyner. v Ale x and er und Eugen Kulischer, Kriegs - und Wände rzüge, Weltgescliichte als Völkerbewegung. Mit 3 Karten. Verlag Walter de Grayter et Co., .;Berlin/Leipzig '1932־.■-VIII -j- 230 S. Die Vorarbeiten: zu diesem Büch,: die.bereits aus der Vorkriegszeit datieren, gehen auf Michael Kuiischer (gest. 1919) zurück, der eine Reihe i’echtW und wirtschaftsgöschichtlicher