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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 2 · p. Seite 145

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 2
Article
Prophetie und Teleologie bei Maimonides [Nachricht]
Date
1933-01-01
Page
Seite 145 (sequence 2)
Language
German
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Prophetie und Teleölügiß' bei Maimonides 145. Maimunis abschließend behandelt. —- wenn er für Kreation, Konklusion, aquiriert (so!) keine ,,adäquaten“ deutschen Ausdrücke keinen will* so kann ich dem Leser die Entscheidung überlassen. Daß ich in meiner *,Zweckbestimmung“ 63,2 הזה) העולם war allerdings Lesefehler) als Zusatz ,,des Übersetzers“ bezeichnet hatte, ohne Hamburgers Namen hinzuzufügen, war kein Irrtum, da H. die Übersetzung Cliärisis nicht herausgegeben, sondern selbständig umgearbeitet hat (deutscher Titel; vgl. S. 5); Die Abweichungen Maimunis von Aristoteles, soweit sie D. bewiesen hat, berühren nicht die von mir S. 3ל betonten Überein- Stimmungen. Heinemann. Besprechungen לקורות התהוות הבבלי (גופא ואמר מר) ,אברהם וויים, Warschau 1929. Der durch seine Forschungen über den babylonischen Talmud1 bekannte Dozent für talmudisches Schrifttum am judaistischen Institut in Warschau, Dr. A. Weiß, veröffentlicht im Jahresbericht dieses Instituts für das Geschäftsjahr 1928/29 einen Beitrag zur Entstehungsgeschichte des babylonischen Talmuds, der sich auf die Untersuchung der talmudischen Termini גופא und אמר מר erstreckt. Damit begibt sich der Verfasser auf ein Forschungsgebiet, das, wie er in der Einleitung mit Recht hervorhebt, besonders geeignet ist, uns das Werden des Talmuds zu veranschaulichen: ,,Denn nur durch eine genaue Analyse der talmudischen Texte in inhaltlicher und formaler Beziehung kommt man zu sicheren Ergebnissen in der Frage der Entstehung dieses Werkes“ (S. 4). In fünf Kapiteln hat der Verfasser alle Stellen des babylonischen Talmuds zus am menge tragen, in denen גופא und אמר מר Vorkommen und sie nach bestimmten ■Gesichtspunkten geordnet. Auf Grund seiner Zusammenstellungen kommt er in bezug auf ihre terininologische Bedeutung" zu folgenden Ergebnissen ': : Gemeinsam liäben beide Termini die Eigentümlichkeit, daß sie ein Zitat aus einem bereits erwähnten Texte eihleiten, 1ohne Unterschied; ob das Zitat tannai tischen־oder ämoräischen Ursprungs ist. Sie unterscheiden sich jedoch durch folgende Merkmale: a) גופא steht an der Spitze solcher Suggioth* die vorher nur teilweise wiedergegeben wurden, bei der Wiederholung־ aber vollständig angeführt werden, wobei sie dann manchmal auch eine Erweiterung öder eine neue Fassung erfahren. b) Dagegen 'wird eine Sü'ggiä mit אמר מר eingeleitet, wenn aus-einern angeführten Text nur e in zeln e Stelle ri zwecks näherer Erläuterung wiederholt werden.' ־ -Neben dieser Definition* für deren Richtigkeit auch 1die Grund־- bedeu'tnng der beiden Ausdrücke spricht (s. S. 127), ergibt sich dem Verfasser: aus der Untersuchung־ des Materials noch eine weitere Erkenntnis, die ihrer großen Bedeutung wegen für die Geschichte des Talmud textes ebenfalls fes (;gehalten zu •werden verdient- 1 ■Ygl. -bes. MGWJ 73... Jahrg, S•,. 131 f. Monatsschrift, 77• Jahrgang 10

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