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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 6 · p. Seite 619

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 6
Article
Zur Encyclopaedia Judaica [Nachricht]
Date
1932-01-01
Page
Seite 619 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen 619;, Bei ״Händewaschen16 gesteht sie selbst zu, daß ein Verweis־ fehlt. Mindestens dies Zugeständnis hätte sie auch sonst mehrfach machen müssen. Dizengoff habe ich nicht unter Die . . . gesucht, da־ ich weder hei diesem noch m. W. bei einem anderen ausländischen Personennamen langes ו durch ie •wiedergegeben gefunden habe. Hattara sucht man nicht, wie- Semicha, unter Ordination, sondern eher unter Rabbiner oder Urkunde; ebensowenig Erpressung unter Zwang. Hier hätte also die Leitung mindestens durch Verweise helfen müssen. Überdies ist nach Abschluß des Werksein Registerband nach Art der RGG zu fordern. Es kann dem Leser nicht genügen, daß die Gegenstände, über die er Belehrung sucht, irgendwo in der JE behandelt sind — wo, weiß die ,,Zentralredaktion“. Es fragt sich sogar, ob sie es weiß. Die allgemeine Frage, ob es im Judentum, wie bekanntlich im Katholizismus, Dispense gibt (ob etwa der ITetter meah rabbanim als Dispens anzusehen ist), gehört nicht unter ,.Schwur“. Die Ehre ist nicht nur ein sittlicher Wert, sondern auch ein Rechisgul; daß das nachbiblische Recht dies Gut noch stärker schützt als die Bibel, kann unter ,,Sittenlehre“ nicht erwähnt werden. Was der Volks- und Wirtschaftskundler Unter ״Ei“ sucht,, gehört weder unter ״Speisegeseize“, noch gar unter ״Beza“, sondern eher unter Mahlzeit, Sederahend, Symbolik, Trauerriten. Man muß also schon einigermaßen Bescheid wissen, um das Erforderliche suchen zu können; und es stellt sich erneut die Frage, ob hier und beim Stichwort ״ewiger Friede“ (s. die Erwiderung der EJ) eine Zusammenfassung nicht angebrachler gewesen ■wäre, als Hinweise auf mehrere Artikel Die Bemerkungen der Leitung der EJ zu ״Fiktion“, ״Denkfreiheit“, ״Fatalismus“ beweisen erneut, daß sie nur selbst den Schaden hat, wenn sie es verschmäht, im JL nach zuschlagen. Sie hätte sonst gesehen, daß es Fiktionen im jüdischen Recht nicht selten gibt; .und die Behandlung der beiden weltanschaulichen Schlagwörter durch Julius Guttmann und Max Wiener hätten ihr gezeigt, daß man über die Stellung des Judentums zu diesen wuchtigen Fragen durchaus nicht nur im Stil einer abgestandenen Apologetik reden kann. Ileinemann. Zeitschriftenschau a) in hebräischer Sprache. קריה ספר, שבה ט, ספר־־אי ־ בקרות: E. D'. Coleman, The Bihle in English Drama (שי שובמי) : I-I. Bevenot, Die beiden Makkabäerbücher (אי ■כהבא); J. Garstang, Joshua, Judges (מי צ• סגל); J. Walker, Bible Characters in the: Koran (ד• צי הופנלן, ם' בללמד להועיל (כל♦ די כהן); מסכת שמחרת, הוצאת; (שי ד* גוטיין 1־1 .;מ• היגער (שי ־ לי). Fjsclier, Die verfassungsrechtliche 'Stellung.' der Juden etc.; S. Sehiffmann, Heinrich IV..und die Bischöfe etc.; J. Kastein, Eibe׳ Geschichte der Juden (פ• בער) : G. S. Fisher, The excavation of Armage'ddon; P. L. Ö. Guy, New light irom Armageddon (אי ל• סוקביק): A. Darmesteter et D. S. Blondheim, Lss gloses frangaises etc. (ה♦ פלאוס): P. Leander,

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