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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 5 · p. Seite 540

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1932-01-01
Page
Seite 540 (sequence 3)
Language
German
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540 Bespre chürigen ־; Die zweite Broschüre Linfields ist eine Monographie der Organis ationen״ die sich die Juden in den Vereinigten Staaten Amerikas geschaffen habend Zum Gegenstand haben die Organisationen die Ausbildung des Kultus, die* Ausgestaltung des niederen und höheren1 Schul- und Kollegwesens'und die- Pflege der hebräischen Sprache, der jüdischen Li teratur und ihrer Presse sowie der Künste aller Art. Dazu kommen Vereinigungen, die philanthropisch wirken, für die Palästinaarbeit sich ins Zeug legen be zw. zionistisch eingestellt sind. Wie sich die Organisationen, deren Zahl sich'auf viele Hunderte beläuft, über die Nord-, Süd- und Weststaaten verteilen; lassen klare Tabellen erkennen. Es würde uns zu weit führen, auf die einzelnen Zahlen näher einzugehen; wir können nur jedem, der sich für jüdische Belange interessiert, die Lektüre beider Schriften von Linfield wärm empfehlen. J. Rothholzi M. Wilensky: 2 '־,ם' הרקמה לד׳ יונה אבן לנאח. Bd. Akademie-Verlag, Berlin . 1931. 362 S. : ..... Mit dem nunmehr־ erschienenen 2. Bd. liegt die Gesamtedition des• berühmten grammatischen Werkes vor.. Erstjetzt kann man. voll erkennen, welch:.; ungeheure Leistung. die Neuausgabe: dieses Meisterwerkes mittelalterlicher Sprachwissenschaft bedeutet. . In, beharrlichster und mustergültiger Kleinarbeit sind die Handschriften verglichen, die brauchbaren Lesarten textlich, die weniger zuverlässigen glossarisch verwendet worden► Das bunte Mosaik־ der notwendigen Anmerkungen beeinträchtigt 1nicht im geringsten die gut lesbare Fügung des eigentlichen Textes. :Das Neue und Besondere der Erklärungsweise : Abulwalids tritt :dadurch sehr klar hervor, daß der Herausgeber zu den gedeuteten Bibelstellen auch die Ansichten anderer : Sprachgelehrter ׳ des spanisch-arabischen Kulturkreises im größten Ausmaß heran zieht. Gleichsam: eine Rechnungslegung über die geleistete Arbeit bedeutet das Register, das mehr als 200 Namen von Autorenlund Büchern aufweist, die Material für das .,Werk hergegeben haben. Auch moderne' Forschungsergebnisse finden eine maßvolle und geschickte Berücksichtigung. (Warum סאפי, wo Sylvestre de Sacy gemeint ist?; Der Verfasser des englisch geschriebenen Saadja-Buches heißt Henry Malter; warum ׳Z. M.? Bekannte deutsche Titelkürzüngen wie Z. D. M. G. erscheinen beharrlich in hebräischen Buchstaben, die erst nach Aufwand eines gewissen Scharfsinns zü erkennen sind.) In einem besonderen Verzeichnis sind alle Stellen angeführt, bei denen Abulw. Abweichungen gegenüber dem rezipierten Text der Massora Vorgelegen haben. W. geht bei der Aufnahme solcher Stellen mit abwägender Zurückhaltung zuwerke. So wird z. B. ד? Hi 1.32ד nicht erwähnt, obgleich ziemlich sicher ist, daß Abulw. das Wort kennt, in dem er eine Fo’ol-Form (eigentlich. סוד) sieht; weil nach einer Deutung inri Wörterbuch (Ed: Bacher : 334) auch, die Möglichkeit eines zweiradikaligen Ausdrucks offen gelassen sei. Ein• mit großer Genauigkeit angelegtes: Stellenregister orientiert über alle im Werke behandelten Bibelstellen und mag als’technische Erleichterung änsporneüd die" bereits von Bacher erhobene Forderung unterstützen, die in den Schriften Ab’s

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