Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 76 (1932)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1932-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2829132-2829983-2829986--51139-2837478- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
182 Protokoll gang, Heft 1 enthält: Joseph Fröbes, Eine neue Erklärung der Willensfreiheit; Heft 2: August Brunner, Zur Frage nach der Grundlegung der Gottesbeweise.. . Durch die Güte der Verfasser ging uns ferner zu: Willy Morel, Das älteste biblische Drama; B. Weinryb, Ein unbekanntes Frankfurter Estherspiel; beides Sonderdrucke aus: Frankfurter Israelitisches Gemeindeblatt, Jahrgang X, Nummer 8, April 1932. Protokoll der Sitzung des Ausschusses der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums am Mittwoch, dem 9. März 1932, 17% Uhr, im Logenhaus, Berlin W. 62, Kleiststr. 10. An wes e n d: Baeck, ELbogen, Guttmann, Jaulus, Karger, Mittwoch, Sobernheim, Torczyner, Weisse. Entschuldigt: Freimann-Berlin, Freimann-Frankfurt a. M., Heinemann-Breslau, Lazarus-Frankfurt a. M., Lucas-Glogau, Nathan- Hamburg, Rothschild-Frankfurt a. M., Seeligmann-Amsterdam, Simonsen- Kopenhagen, Vogelstein-Breslau, Weil-Frankfurt a. M. 1. Sobernheim eröffnet die Sitzung um 17% Uhr und erstattet Bericht über die Vorgänge seit der letzten Sitzung. 2. An Stelle von Prof. Weil wird Dozent Dr. Torczyner als Vertreter der Gesellschaft im Kuratorium der Freien Jüdischen Volkshochschule vorgeschlagen; Herr Jaulus bleibt stellyertretendes Mitglied. Beide Herren nehmen das Amt an. 3. Der Jahresbeitrag für die Mitglieder der Gesellschaft wird wieder auf Mk. 10.— festgesetzt, der Beitrag für die Erwerbung der Rechte eines Immerwährenden Mitgliedes auf Mk. 300.—, eines Stifters auf Mk. 1000.—. Der ermäßigte Beitrag für Rabbiner, Lehrer, Studenten und andere Mitglieder, die nicht in der Lage sind, den vollen Beitrag zu bezahlen, soll wieder Mk. 6.—־ betragen. Diejenigen Mitglieder, die auch diesen Beitrag aufzubringen nicht in der Lage sind, können unter Berücksichtigung besonderen Notstandes die Monatsschrift unentgeltlich erhalten, doch müssen sie als Vergütung für Porto- und Verpackungsspesen Mk. 3.— entrichten. 4. Über die Kassenlage der Gesellschaft wird eingehend gesprochen• Es war diesmal besonders schwierig, die Bilanz aufzustellen. Infolge der Weltwirtschaftskrise sind die Handelskurse der Wertpapiere am 31. Dezember 1931 sehr niedrig. Es ist von besonderer Wichtigkeit, daß die Mitglieder pünktlich ihre Beiträge zahlen, damit die Gesellschaft nicht gezwungen ist, zur Zeit Wertpapiere zu verkaufen. 5. Der Kassenvoranschlag für das Geschäftsjahr 1932 wird durch gesprochen und angenommen.