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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 2 · p. Seite 177

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1932-01-01
Page
Seite 177 (sequence 5)
Language
German
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Besprechungen 177 hebr. Un forme n חבאת,יתבאתה verteidigen. Bei den Endungen des Perf. S. 126 dürfen Formen wie אש5סן mit der bei Laryngalen regulären Sproßsilbe nicht zusammengestellt werden mit solchen wie תקנן ,זבנן, zu denen Nöldeke Mand. Gramm. 224 n. 3 das von Levias erst S. 197 gebuchte חויכן fügt; und die sich aus der Formenliste des Verf. noch stärk vermehren ließen, in denen wie oft im Syr. und regelmäßig im Mand. das Affix n durch Hinzufügung des Suffixes an verdeutlicht ist, also sind jene Formen taqqennan, zebannan zu sprechen. Im übrigen beschränkt sich die Darstellung des Verbalbaus im wesentlichen auf Formenlisten. Aber auch hier begegnet manches Bedenkliche. So erfährt der Leser z. B. nicht, warum S. 210 neben den regulären Formen רןם und *1כןמ die seltsamen קמה und קמה. alleinberechtigt sein sollen. Auch in der Disposition der Syntax schließt sich der Verf. in der Hauptsache dem Grundr. an. Erst nach Abschluß seiner Arbeit ist ihm־ Schlesingers Satzlehre zugänglich geworden; er hat ihr daher nur einige nachträgliche Ergänzungen entnommen. Dadurch ist er zum Glück-der Gefahr entgangen, sich von dessen vermeintlichen Versuch, die Auffassung der alten arabischen Grammatiker seinen Darlegungen zugrunde zu legen, beeinflussen zu lassen. Wie wenig Schl, die Lehren der alten Nabwijün aufgegangen sind, zeigt freilich schon die wunderliche Behauptung, daß Reckendorffs Gedankengänge in den syntaktischen Verhältnissen des Arab. denen der alten arabischen Grammatiker nahestehen. Dabei war es doch grade das Hauptziel des der Wissenschaft zu früh entrissenen Forschers, die Anschauungen der arabischen Grammatiker, die noch für Fleischer und A. Müller die unverrückbare Grundlage aller syntaktischen Forschung bildeten, mit Hilfe der modernen Sprachpsychologie zu überwinden und zu vertiefen. Freilich beschränkt sich ja auch Schlesingers Beziehung zu'den Arabern auf ein paar Äußerlichkeiten, insbesondere auf die ständige Handhabung der beiden Termini Mubtada und ־Rabar\ daß er diesen zweiten Terminus ausnahmslos falsch schreibt, läßt auch nicht grade auf. innige Vertrautheit mit Sibawaih schließen. Seine Stoffsammlung ist freilich sehr dankenswert und wird dem Leser von Levias auch über die von diesem bereits übernommenen Ergänzungen hinaus gelegentlich von Nutzen, sein. Zur Ausführung im einzelnen nur noch ein paar kurze Bemerkungen. S. 272 erscheint der Satz מניד.[ סכ1 ומניד»[ דחמר. Solche wunderliche Mischbildungen zwischen Part, und Perf. führt der Verf. auch in der Formenlehre S. 135 apu und sonst auf; auch Schlesinger zitiert in seinem § 27 als Beispiel für Part. act. einen Satz mit Perfektformen. Hier scheint in der Überlieferung eine Kontamination zwischen ararn. und hebr. Formen zu deren Mißverständnis geführt zu haben. Ein Textfehler wie איתל אנן Pes. 50,,;yar. איתי אכן hätte S. 289 .תפה nicht als Beleg für die vermeintliche verbale Natur von אית angeführt werden dürfen; denn auch bei einer Verbalform wäre ja die Verbindung eines Affixes 3. Pers.. mi t. einem: Pron. 1. P. ganz ־unmöglich. Eine schärfere Sonderung; der syntaktischen Erscheinungen Wäre öfter erwünscht. So wird z. B. S. 316 der auch aus dem Syr. bekannte Monatsschrift, 76. Jahrgang 12

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