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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1931-01-01 · Heft 5 · p. Seite 399

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
75 (1931)
Issue
Heft 5
Article
[Nachricht]
Date
1931-01-01
Page
Seite 399 (sequence 2)
Language
German
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399 larismus nur der Glaube an ein Vorrecht Israels berücksichtigt und demgemäß ausgeführt wird, daß Jesus ihn geteilt, Paulus ihn beseitigt habe; in Wahrheit ist Partikularismus nach der richtigen Definition S. 1379 ,,Beschränkung der religiösen Güter auf eine bestimmte Gruppe“; und diese Beschränkung, nämlich auf die Gläubigen, führt Paulus noch weiter als das Judentum und Jesus. Rosenthal (Köln), Juden der Welt, erhaltet den Sabbat (Schriftenreihe des Weltverbandes für Sabbatschutz ,,Schomre-Schabbos“), Berlin, 6 S. Gedenkblätter für Rabbiner Dr. Leopold Treitel, Laupheim (August Klaiber) 1931, 16 S. enthält Ansprachen des Rabbiners Dr. Cohn, Ulm, des Religionslehrers Kahn, Laupheim, des Stadtrabbiners Dr. Rieger, Stuttgart, und des Lehrers Einstein, Laupheim. XLVIII. Bericht der Israelitischen Allianz zu Wien (für die Jahre 1929 bis 1930) mit einer Beilage: B. Wachstein, Bibliographie der Schriften Moritz Güdemanns, Wien 1931, 50 S. Bernhard Wachstein, Bibliographisches zu Heinrich Heines 75. Todestag, 7 S. Sonderabdruck aus Menorah IX. Bernhard Wachstein, Literatur über die jüdische Frau mit einem Anhang über die Ehe. Veröffentlichungen der Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. VII. 1931. 47 S. Drei wertvolle Arbeiten. Die erste ist bereits bei Güdemanns Lebzeiten begonnen, aber auf seinen Wunsch nicht veröffentlicht worden. Die zweite enthält Uebersetzungen Heinescher Dichtungen ins Hebräische und ins Jiddische, sowie eine Auswahl von Schriften über Heines Verhältnis zum Judentum. Der dritten liegt der Bücherbestand der Wiener Gemeindebibliothek zugrunde; dies hätte im Titel hervorgehoben werden sollen, da die Erwartung der Vollständigkeit, die er erweckt, naturgemäß nicht erfüllt werden kann. Auch von den ersten Abteilungen (über die Frau in biblischer und talmudischer Zeit) erwartet Verfasser nur, daß sie ,,eine zureichende Vorstellung über den Gegenstand“ geben. Aber auch hier fehlen so bekannte Bücher wie Nowack, Hebräische Archäologie (1894); Wilke, Das Frauenideal und die Schätzung des Weibes im Alten Testament (1907); Levi, Le Peche Originel (1907); Leipoldt, Jesus und die Frauen (1921); über die letzten Gegenstände sind zu Nr. 18 und 34 ältere Arbeiten erwähnt. Vielleicht entschließt sich der Verfasser, namentlich nach dem Erscheinen des Judaica-Katalogs der Franfurter Stadt- Bibliothek, zur Herausgabe vollständiger Bibliographien über Gegenstände unserer Wissenschaft. Protokoll der Sitzung des Vorstandes der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, vom Freitag, dem 18. September 1931, y212 Uhr, bei Herrn Professor Sobernheim, Berlin W 8. Anwesend: Sobernheim, Baeck, Elbogen, Karger, Weil. 1. Sobernheim gibt einen Bericht über die Finanzlage der Gesellschaft, die im Augenblick schwierig ist. Die Einzelmitglieder haben ihre Beiträge zum größten Teil pünktlich gezahlt, hingegen hat ein großer Teil der Jüdischen Gemeinden, Logen und Verbände die bewilligten Subventionen bisher nicht überweisen können. 2. Da der Verlag Kauffmann mitgeteilt hat, daß er die noch vorrätigen Exemplare von Müller: Die Inschriften der jüdischen Katakombe am Monte- Verde zu Rom infolge Raumeinschränkung nicht länger lagern kann, wird beschlossen, einen großen Teil der Exemplare zu ermäßigtem Preise sogleich zu verkaufen. 3. Dr. Finkeistein, New York, der im Dezember d. J. den letzten Teil des Sifre Deut, abzuliefern gedenkt, sind Satzproben für die Drucklegung zur Auswahl zugesandt worden. 4. Die Monatsschrift soll vom Jahre 1932 (76. Jahrgang) an einen neuen Satzspiegel zur größeren Uebersichtlichkeit. erhalten. Dieser Zeitpunkt ist

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