Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 74 (1930)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Zu Spaniers "Über Reste der palästinischen Vokalisation in Gebetbüchern" [Nachricht]
- Date
- 1930-01-01
- Page
- Seite 226 (sequence 2)
- Language
- German
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!226 Kaufmann, Schluß Aboth עירך. Cf. בפר תשובות ... תלמידי מנחם Particula I s. 44 כי אנשי בית שני... אנשי סברא ובעלי משנה לא נסדרה משנתם ולא נאמר תלמודם כי אם על הסדר הזה אמך בנך פעלך עונך. Das Ersetzen dieser Vokalisation durch die tiberische, die ,,richtige“, ist freilich nicht auf einmal geschehen und ging nicht ohne Reibungen vor sich hin. Sehr interessant ist ein diesbezügliches Responsum von Asuiai, שו״ת יוסף אומץ Nr. 10. Frage המנהג הנהוג בימי קדם בכל גלילות איטאליא... כמצות רצונך כמו שכתבת עלינו בתורתך ע״י משה עבדך ... וכמו שנדפס בכל הסדורים והמחזורים ... והנה מקרוב עלה בלב מקצת חזני זמננו... להגיה .... כפי מ״ש החכם .,. יעקב באבאני בס׳ ישרש יעקב ... וכפי מה שתקן הרב יעבץ. בעמודי ושערי שמים ... ולחזנים אחרים קשה עליהם לשנות המנהג .. והמון העם מרננים על זה ... ונראה בזה כאגודות אגורות ., י Antwort ... בעה״ק ירושלים ... בארץ מצרים ואגפיה ובקושטנדינה ואיזמיר ... ותונם ... ובכל ערי איטליה ואמשטרדם ... עונים ואומרים נקדישך ... וכיוצא כמנהג קדום ... וידענו נאמנה שבשאר ערי טורקיאה וארם ציבה וערי פרם וערי מערב הפנימי... אומרים בנדפס בסידורים ... אגיד להם בי זה עני ר״י באבאני הנדפס קונטרס ישרש יעקב על שמו אינו המחבר1... ועשה כמה שנויים וראוי לגעור בו בנזיפה . . . Siehe auch הקדמה הכללית לפידור ר׳ שבתי הסופר ed. Berliner s. 65 und לחם הבכורים von Saul Kohen, Livorno 1870, 19b ff. Erwiderung. Zu den dankenswerten Ausführungen von E. Baneth (Heft 3/4, S. 133) ist folgendes zu bemerken: Ad. 1. Nach genauer Besichtigung des Grabsteines heißt die vorletzte Zeile ביד ד י״ן באדר, nicht יד בי אדר. Damit fallen die an den falschen Text geknüpften Kombinationen von selbst weg. (In der letzten Zeile ist das ס außerhalb des Textes am Rande angebracht. Ebenso links am Rande ein א. Daß mir diese Zeile nicht recht klar vorkam, ist wohl begreiflich.) Daß החג die Jahreszahl angeben soll, ist sehr unwahrscheinlich. Weder sind diese Buchstaben irgendwie, durch Häkchen oder Punkte, gekennzeichnet, noch hat das Wort eine symbolische Bedeutung. Außerdem ist es schwer denkbar, daß ein Grabstein aus dem Jahre 1256 sich in nächster Nähe von Grabsteinen aus dem Ende des 14. Jahrhunderts befinden soll. V Ad. 3. Das ג ist sowohl auf dem Stein wie auf der Abbildung deutlich zu lesen. Vielleicht hat man sich im Datum geirrt. Ad 12. Zeile 2 heißt es nicht כנפל, sondern בנפלו, das ו ist mir früher entgangen. Dadurch ist aber die Unverständlichkeit noch gestiegen. Anstatt בים—ביד zu lesen, verbietet nicht nur das deutliche ד, sondern auch der Umstand, daß Znaim nicht am Meere liegt. Anstatt שכולה ist wirklich שבולת zu lesen und anstatt שטופת wohl שטפתו gemeint. Rätselhaft bleiben die Buchstaben רטא. Anstatt הטהור ist הנהור zu lesen. . Znaim. J. Kahan. Ergänzung. Die Ausgabe der im letzten Heft besprochenen ,,Texte für den Unterricht der jüdischen Geschichte an Mittelschulen“ lag in den Händen von Herrn Dr. H. Ormian (Lodz). P. 1.Siehe Steinschneider, Bibi. Handbuch Nr. 154, .der sich auf dieses Responsum von Asuiai bezieht.