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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1928-01-01 · Heft 6 · p. Seite 621

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
72 (1928)
Issue
Heft 6
Article
Der jiddische Midrasch Wajoscha
Date
1928-01-01
Page
Seite 621 (sequence 21)
Language
German
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י621 Got / ithbar ach taet in der zeichn aso vil, wer kan sie al vr kündn? doch deuchtets in ein kindr spil, 620 widr got jithbarach taet er fort sündn, bis in got jithbarack trib zum zil mit makkoth bechoroth unJ andre makkoih mere, gotts macht kan sich doch nimant ar were. Got taet uns alle zeit der zeichn vil, 825 wer kan sie al der zeln? sie habn wedr maß noch zil. vor alle völkr hot er uns tun aus ar wein, thora unJ mizwoth hot er uns gebn vil, dr zu ds heilge landn, 630 selbrt is er uns alle zeit bei gestandn. Nun bitn mir dich noch alle stundn, ds heilige land solstu uns widr gebn, mit schalom unJ mit gesund messiah lassn der lebn, 635 mit deinr heilign hant unsr künigreich ken Jerusalem setzn, da mit mir sich unsr galuth widr ar getzn. Amen we-amen, ds wer war, ds bitn mir dich vun herzn. 640 amen, ds es geschach (!) ds jar, ds galuth laß uns nit men schmerzn, da mit mir dich ebig lobn dar un’ dein thora un’ mizwoth kannen as der bessr haltn, amen sagt ir jungn un״ ir altn.“ Zu Ginse Schechter (s. o. S. 506). Von Herrn Prof. Gin zberg, dem Herr Prof. Heller einen, Bürstenabzug seines Aufsatzes gesandt hatte, erhalten wir folgende Zuschrift: Ich konnte mir weder einen kundigeren noch einen liebenswürdigeren .Rezensenten wünschen als Professor Heller. Dank seiner Liebenswürdigkeit Mn ich imstande einige kurze Bemerkungen seinen Ausführungen hinzuzufügen. Mancher Punkt würde zwar eine ausführliche Erörterung verdienen, ich muß mich aber kurz fassen, da ich mich auf Reisen befinde und kaum einige Bücher zu meiner Verfügung habe. Das Fragment XXVII ist m. E. einzigartig, obwohl auch in Wertheimers BM. IV 2—6 sich ein מדרש שני כתובים befindet, denn dieser Midrasch ist nur eine aus Babli und den jüngeren Midraschim schöpfende Kompilation, während das Gf. eine ganz originelle Schöpfung ist, wie ich in der Einleitung darlegte. Was das Alter des letzteren anbetrifft, so habe ich nicht tannaitischen Ursprung für dasselbe beansprucht, sondern ich behauptete, daß ein Stück, das sechs tannaitische Namen und nur einen amoräischen aufweist, nicht jungen Datums sein kann. Ich will bei dieser Gelegenheit bemerken, daß am 628 Gesetz und Vorschriften. 633 Friede. 637 Exil; ar getzen, mhd. entschädigen, vergessen machen.

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