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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1927-01-01 · Heft 3 · p. Seite 147

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
71 (1927)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1927-01-01
Page
Seite 147 (sequence 2)
Language
German
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Portion Niederträchtigkeit verbessern den Text nicht und entfernen sich auch übermäßig von den Worten des Josephus. Im ganzen haben wir eine, sehr schöne Ausgabe vor uns, die in ihrer guten Ausstattung weiteste Verbreitung verdient. . ... . Kiel. _ . A. Posner. Das: Buch der Weisheit, übersetzt und erklärt von Franz Fe Id mann. Bonn, Peter Hanstein, 1926, 131 Seiten. , Wiewohl der Verfasser seiner Schrift eine 24 Seiten lange Einleitung vorausschickt, interessieren ihn fast ausschließlich die Fragen der‘.Einzelerklärung. Es scheint, daß der Umfang seiner Studien ihm weder das nachbiblische Judentum noch die hellenistische Philosophie so nahe gebrächt hat, um ihm ein Urteil über das Verhältnis des Weisheitslehrers zu diesen beiden Quellengebieten seiner Lebens ans chauung zu ermöglichen, Natürlich hat F. der Ermittlung der Literatur über das Buch der Weisheit die Auf merksamkeit geschenkt, die bei einem katholischen Theologen zu erwarten ist; nur ganz weniges (z. B. über die Frage der griechischen Vorlage Speiser, J. Q. R. XIV 455 ff.) ist tibersehen; daher kann er auch über die ihm ferner liegenden Gebiete berichten. Aber wenn z. B. zu Kapitel 10 und 11 (S..1ל und 80) erwähnt wird, daß sich midraschische Parallelen finden, die betreffenden Stellen; aber nicht angeführt oder nur angedeutet werden, so gewinnt man von der Stellung des Wei&heitslehrers zum zeitgenössischen Judentum kein Bild. Und gar die Erörterung der Beziehung zur Stoa beschränkt sich, auf Notizen zum Logosbegriff; meine Arbeit, in welcher ich Einfluß des Pöseidonios vermutet hatte (Pp&eidpnios’ metaphysische Schriften I 136 ff.), wird vom Verfasser zwar erwähnt, das Ergebnis aber nicht einmal angeführt, geschweige daß dazu Stellung genommen würde, wiewohl die Vermutung, falls sie richtig ist (eine weitere Stütze denke ich demnächst im 2. Bande meines Poseidonios vorzutragen ), auch für die Fragen der Einheit und der Entstehungs- , zeit Bedeutung hat. Es geht auch kaum an, Peters’״ Hypothese, daß Kapitel 9 aus einer hebräischen Vorlage mit alphabetisch geordneten Versanfängen übersetzt sei, mit den Worten abzutun ,,die .alphabetischen Anfangsworte haben in der Mehrzahl große Fragezeichen hinter sich“ (so S. 4), ohne daß, Beispiele genannt werden oder auf Bedenken anderer (z. B. Poseidonios I 140, 2) verwiesen wird. Wer von der Arbeit weiter nichts, erwartet als eine; umsichtige Einführung in das Verständnis des Ge danken gangs mit unbefan-• gener Würdigung der vorhandenen Literatur (s. zu 14, ל über. die. angebliche Anspielung auf das Kreuz Christi), wird von ihr befriedigt sein; eine Weiterführung der wissenschaftlichen Arbeit gerade an den Punkten, an denen.eine solche am notwendigsten ist, bedeutet das Buch nicht. Heinemann. ד*ר יוסןש קלחנד. היסטוריה ישדאלית, שמודים בדברי ימי ישראל" חלק שני? תקופת החשמונאים,(167—37 קודם םפד.ינ>. שמונה שעורים« הוצאת .יהדות ואנושיות"« ירושליפ-תל ,אביב תרפ*ד. Im Jahre 1909 veröffentlichte K. den ersten Band seiner Geschichte/ Israels. Er enthält eine Serie von 20 Vorlesungen. Der neue Band enthält bei ungefähr demselben Umfang bloß 8 Vorlesungen. Dieser Unterschied ist im Inhalte selbst voll begründet. Während der erste Band die Geschichte Israels von den ersten Anfängen bis zur Zeit der Makkabäer behandelt, hat der zweite Band bloß die Makkabäerzeit zum Gegenstand. Der wissenschaftliche Zug des :Verfassers, die Neigung,, überall auf die Quellen einzugehen und möglichst ausführlich die Literatur zu, berücksichtigen, findet naturgemäß am zweiten Band größere Befriedigung als im ersten. Eigenartig ist die innere Struktur des Werkes. Der Verfasser bedient sich nur selten der Randbemerkungen. Er zieht es vor, seine Untersuchungen, sowohl was die Quellen als die Literatur betrifft, im Texte selbst zu geben. . .. . . . . Die Makkabäerzeit gehört in gewissem Sinne zu den Spezialstudien des, Verfassers. Es finden sich hier häufige Beziehungen zum Neuen Testament, von denen• sein ישו הנצרי ausführlich handelt. Hervorheben möchte ich hier, seine ausführlichere Charakterisierung der Pharisäer, die bekanntlich von protestantischen[ : Gelehrten mit auffallend einseitiger Voreingenommenheit, gezeichnet werden. Travers Herford ist es in seinem ,,The Phrisaism, its Aim and its Method“ gelungen, sich zu einem objektiven Standpunkt zu erheben. K. schließt sich ihm an und weist auf manche Stellen der jüdischen Traditions- 10*

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