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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1925-01-01 · Heft 5 · p. Seite 331

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
69 (1925)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1925-01-01
Page
Seite 331 (sequence 2)
Language
German
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331 *phild-ren, my three beloved sons, that Basil. the oppressor and persecutor is dead.“ Er hat offenbar בני gelesen, wahrend es in Wirklichkeit heißen muß ,,Ihr Böhne der drei Geliebten“, d. h. der Erzväter, was ebenso wie das Vorhergehende eine Anrede für Israel sein soll. ,,Persecutor“ ist eine kaum adäquate Wiedergabe von ההובר. S. 83 lesen wir in der Uebersetzung ״that laid the foundation of the earth by commandments and Statutes“; im Hebräischen steht נלהדר]במצות והקים. ליוסד ארקים, was bedeuten soll, daß der Beter durch die vorgeschriebenen Gebete Gott verherrlicht. Etwas später heißt es ״that established the firmanent by the Everlasting Law“, hebräisch 1לכונן רקיעים. בתורת יומים, was sich nach dem bekannten Verse Prov 830 auf die vor der Welt existierende Thora bezieht. Ebenso ungenau ist S. 81 ״and before them Theophilus offered his daughter in marriage“; im hebräischen Text, S. 12 unten, ובתו לפניהם קדשה ist der :fremde Mann Subjekt. Der englischen Uebersetzung sind Marginalien beigegeben, die sich auf die Seitenzahlen des hebräischen Textes beziehen sollen; •sie scheinen aber, ebenso wie das Register (S. 103—106), einen anderen Satz als den gegenwärtigen vorauszusetzen und stimmen mit dem vorliegenden Text nicht überein. Die Einleitung (S. 1—59) gibt eine gründliche und anschauliche Darstellung der geschichtlichen Bedeutung des Achimaaz-Textes. Auch da kommen mitunter wunderliche Dinge vor; so nennt S. z. B. Donnolos Werk mehrmals ״Hakemani“, schreibt stets Hananeel Ueber die Entwicklung der hebräischen Poesie im frühen Mittelalter läßt sich heute Besseres sagen. Als Ganzes betrachtet ist S.’ Leistung verdienstlich. Berlin. I. Elbogen. אוצר השירה. והפיוט מזמן חתימת כתבי הקדש עד ראשית תקופח ההשכלה מאת ישראל ב׳ דוד דאווידזאן, כדך ראשון. Thesaurus of Mediaeval Hebrew Poetry by Israel Davidson, Ph. D., Professor of Mediaeval Hebrew Literature in the Jewish Theological Seminary of America. Vol. I. New York, The Jewish Theological Seminary of America, 1924. LXVIII u. 418 SS. 4°. In der Monatsschrift, 68. Jahrg., 1924, S. 115 f. wies ich auf das bevorstehende Erscheinen dieses bedeutsamen Werkes hin. Nunmehr liegt der erste Band, der den Buchstaben 'א umfaßt, vor. Zwei weitere Bände sollen die Poesien von ב׳ bis 'כ und 'ל bis 'ת verzeichnen, ein vierter ein alphabetisches Verzeichnis der Dichter mit kurzen biographischen Notizen und einer alphabetischen Liste aller ihrer bekannten Dichtungen bringen. Außerdem hofft Davidson, noch eine umfassende literarhistorische Einführung in die mittelalterliche hebräische Poesie schreiben zu können; keiner beherrscht das Material besser als er, niemand wäre für eine solche Aufgabe berufener. Das vorliegende Werk beschränkt sich auf das gedruckt vorliegende Material; das nur handschriftlich vorhandene ist nicht berücksichtigt, erst an der Hand von Davidsons monumentalem Werk, das in unerreichbarer Vollständigkeit die Poesien aufzählt, die im Druck zugänglich sind, wird es möglich sein, zuverlässig festzustellen, welche Bestandteile der Handschriften noch nicht gedruckt sind. Den Fortschritt der Wissenschaft kennzeichnen folgende Ziffern. Während Zunz’ Literaturgeschichte der synagogalen Poesie, 1865, obwohl sie gedrucktes und ungedrucktes Material berücksichtigt, im ganzen rund 1000 Dichter mit 6000 Poesien anführt, verzeichnet Davidson in diesem Bande allein 9253 Poesien, die mit dem Buchstaben א׳ beginnen — ungerechnet die vielen Bruchstücke, die angeführt, aber nicht mitgezählt werden. Freilich hat Zunz nur die religiöse Dichtung berücksichtigt, während D. auch die nichtgottesdienstliche Poesie aufnahm und zwar die religiöse bis auf unsere Tage, die nicht religiöse etwa bis 1740; nur einige sonst 1 Wahrscheinlich ist, den Reimen entsprechend, anders abzuteilen, wie der Verfasser tut, und so zu lesen: במצות והקים. ליוסד״ארקים. לשוכן שהקים בדחי שעשועים. לכונן רקיעים — בתורת יומים. לאדר קולו.על המים. וכבודו על השמים♦■ — Man könnte לשוכן שהקים, den dritten Reim, als Glosse ausscheiden, aber es kommen, wie der Schlußsatz hier lehrt, auch sonst drei Reime vor.

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