Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 65 (1921)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Protokoll der Ausschußsitzung [der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums] am 13. September1921 [Nachricht]
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 287 (sequence 2)
- Language
- German
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Protokoll 287 Entschuldigt: Blau, Freimann, Goldschmidt, Guttmann, Heinemann, Kroner, Lazarus, Mittwoch, Nathan, Philippson, Vogelstein. Sobernheim eröffnet die Sitzung um 5% Uhr. Er gedenkt in warmen Worten des verstorbenen Ausschußmitgliedes Dr. Horovitz in Breslau, der durch seine Wissenschaftliehen Arbeiten auf das engste mit der Gesellschaft verknüpft war, und״ des Mitgliedes der Gesellschaft Herrn Moritz Wolfsohn in Berlin, der in Würdigung der Bedeutung der Wissenschaft des Judentums der Gesellschaft zahlreiche Stifter, immerwährende Mitglieder und ordentliche Mitglieder zugeführt und uns dankenswerte Anregungen für die Propaganda gegeben hat. Die Anwesenden erheben sich zu Ehren der Verstorbenen von ihren Plätzen. 1. In den Ausschuß werden zugewälüt die Herren Henry Rothschild in Frankfurt a. M. und Professor Dr. Gotthold Weil, Direktor an der Staatsbibliothek in Berlin. 2. Die immerwährende Mitgliedschaft hat Herr Julius Heilbronner in Nürnberg erworben. 3. Die Geschäfte werden in gewohnter Weise weiter geführt; die Kassen Verhältnisse sind in Ordnung; die rückständigen Beiträge werden z. Zt. durch Nachnahme erhoben. Während die Kassenbestände für die laufenden Ausgaben ausreichen, wird es notwendig sein, für den Druck der Mechilta, der etwa 40—50 000 Mark erfordert, einen besonderen Fonds zu sammeln. 4. Die Herausgabe der Mechilta hat Dozent Dr. Rabin in Breslau übernommen, während die Herren Porges und Winter vom Ausschuß an der Durchsicht der Korrekturen beteiligt sind. Der Druck verursacht besondere Schwierigkeiten und Kosten, da das Manuskript des verstorbenen Herausgebers wenig lesbar ist. Es wird beschlossen, Herrn Dr. Rabin zu ersuchen, darauf zu achten, daß alle unnötigen Ausgaben vermieden werden. 5. Dem Verlag J. Kauffmann in Frankfurt a. M^ wird auf Antrag für die Herausgabe der Zeitschrift für hebräische Bibliographie ein Zuschuß von 500 Mk. für das Jahr 1921 bewilligt. Für das Jahr 1920 erhält er einen Ergänzungszuschuß von 300 Mark. 6. Der Verlag der von der Gesellschaft herausgegebenen und vertriebenen Schriften ist um 1. Juli 1921 an die Firma J. Kauffmann in Frankfurt a. M. übergegangen. Die Firma Fock hat beim Ablauf des Vertrages von den Beständen der Grundrißwerke nichts abgeliefert , und erklärt, daß dieselben vollständig ausverkauft sind. Diese Angaben, die «in schreiendem Mißverhältnis zu einer kurz