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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1921-01-01 · Heft 4 · p. Seite 187

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
65 (1921)
Issue
Heft 4
Article
Anteilnahme der physischen Welt an den Schicksalen der Menschen
Date
1921-01-01
Page
Seite 187 (sequence 24)
Language
German
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Anteilnahme der physischen Welt an den Schicksalen des Menschen. 187 fürwahr, ich werde zu euch kommen und mich zu euch wenden und ihr werdet bestellt und besäet werden. Und ich werde die Menschen auf euch zahlreich machen, — das ganze Haus Israel insgesamt — und die Städte werden bewohnt und die Trümmer wieder aufgebaut werden. Und ich' will Menschen und Vieh auf euch mehren, und sie sollen sich mehren und fruchtbar sein. Und ich werde euch bewohnt sein lassen, wie in ״ euren vergangenen Zeiten, und werde euch Gutes erweisen, mehr als in euren früheren Zeiten, damit ihr erkennet, daß ich Gott bin! Und ich werde Menschen auf euch wandeln lassen, nämlich mein Volk Israel; die sollen dich in Besitz nehmen, daß du ihnen als Erbe gehörest, und du wirst sie fortan nicht mehr ihrer Kinder berauben (Ez. 36, 1—12). Besprechungen. S. Rothschild, Lehrer an der Städtischen Schule zu Worms a. Rh. und Sekretär der Jüdischen Gemeinde daselbst: Beamte der Wormser Jüdischen Gemeinde (Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart). 80 S. , 1920, J. Kauffmann Verlag, Frankfurt a. M. Die jüdische Gemeinde Worms ist eine der ältesten Deutschlands. Sie weiß aber auch, was sie ihrer Vergangenheit schuldig ist, und tut viel, um sie aufzuhellen und lebendig zu erhalten. Ein Zeugnis dafür ist auch die vorliegende Schrift über die Beamten der Gemeinde, die deren hochverdienter Sekretär Samson Rothschild auf Veranlassung des Vorstands verfaßt hat. Er schildert die Wirksamkeit der Wormser Rabbiner von Samuel Levi, der im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts sein Amt an trat, bis zu Alexander Stein, der das Amt von 1867 bis 1910 zierte. Er berichtet ferner über die Kantoren und Lehrer, die Sekretäre, Rechner und Synagogendiener im Laufe des 19. Jahrhunderts. Seine Darstellung liefert willkommene Bilder von der Kultur der deutschen Juden und dem inneren Leben deutscher jüdischer Gemeinden in dieser Epoche. Der älteste dieser Rabbiner, Samuel Levi, der 1813 als Grand Rabbin von Mainz starb, ist eine besonders interessante Erscheinung. 1751 als Sohn eines Rabbiners geboren, besuchte er die allgemeine

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