KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 8 (25.8.1926)
- Date
- 1926-08-25
- Page
- Seite 69 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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69 JVoftbanFottröcro au^oflcu unb sich auch gegenseitig über die lOt» Meter und im A'llgelstoszeu versuchten. Spißenleistnnge» wäre»: ctf gerade nicht, wie es überhaupt nicht die "Aufgabe der E.-Sportfeste ist, gleich i>» Vestleistungen zu glänzen. Hauptsache war, den sttugen Renten den Eeschmack ai» der Sache einzuslößen »ind ibren Ehrgeiz zu wecken, auch die etwas träge Philisterschaft zu gewinnen, salche Veranstaltu»»gei» materiell und ideell z>» unterstützen und den Ve-bind» »»gen neue Inhalte zu geben. Schön, das; gerade alle Altersklassen im K. E. begeistert waren, ihre füre und Burschen, auch Inaktive in den leichte»» Spartbluse» zu sehen, die so sehr der "Aufdruck der »»euen Zeit sind, wie kniefreie Böcke »ind Bnbikops. "!t)eit über de»» Tag gingen die E »»» p f i n d i» n g e »»; vielleicht kam int seht ein nei»-- artiger Zug van Begeisterung in die jl'orparatiauei», wenn sie siä» nach inehr diesen Aebimgen hingeben. LS wird ihnen den ZZ'. E. lieb »nacheu, wenn sie in ihrer Verbindung zugleich i h r e »r SPort - A' lub haben, wenn sic sehen, wie dies gerade in Frankfurt geschah, das; alles van oben getan wird, mit sie zu ttnterstül;en und ihnen den "Aufenthalt am Orte des Sportfestes durch gastliche Belvirtnng, Einladungen. Stiftungen von Preisen und feierlicher Verteilung nach gute»:» Mahle unvergeßlich zu machen. Das; Lel'stilngen ans dem Gebiete der Leichtatbleti» das "Ansehen deS i\. iS. heben, ist selbstverständlich. Die außenstehenden Beslicher, auch die anwesende»» BarstandSiuitglieder des Spart-A'lubs ISMO haben ihre "Anerkennung gerne ausgesprochen. Die Trainer bedauerten, solches Material nicht auf längere Zeit ii» Händen zu haben. Wie »»»eilschtich schön war es. das; hier nicht "Abstanniinng und Religio»», nicht politische vöefinnung und Parteibuch, sondern nur die nies;bare Leistung entscheidet und vereiirt. Wie »virlt es im besten Sinne demoki-atisch, das; junge Meuscheil durch den eiiilieitlichei» Sportdres; einander ebenso gleichgestellt sind, wie die "Aatnr die Menschen gleich schuf. ES war der Einbruch frischer Luft in eine »nanchinal stickige "Atmosphäre. Die Aura acadeniia ist ja »»» Deutschland et»vaS verbraucht und kann Lnstverbcssernng nicht enlbel»ren. And wie »oeist auch eine „Olhlnpische Staffel" über Barock- und Rokokozeilen hinweg zu der ei»»sachen und menschlichen Schönheit des klassischen "Altertums. Zu begrüßen war auch die Erweiterung der Horizont e bei den "Aktiven, die sonst in ihrem Semestertreibe» iinrner nur dieselben Menschen fallen, die sich diesmal aber selber in eine neue Beleuchtung stellten »lud eine Reibe gleichstrebender ikarlellb» üder als Sporlbrüder kennen lernten und sich ihnen in Zrenndschasl anschlossen. Das kann in d'esen» A»>- fang kein r;'. E.°Tag i»nd kein Panktag so bewirken, weil bei letzterem die förmlichfeiten n»»d die ärztliche Rachbehandlung es stören, bei crsteren» die älteren ZVartellbrüder nute»' sich sind. Die frankfurter Sportlage bahnten aber so ettvas an »vie einen besonderen S p o r t r i n g im!>. E. Boi» besonderer Bedeutung waren hier die Stasfellänfe und die fanstballspiele, wo sich die Verbindungen in origineller Weise aege,»übertraten, um ihre Kräfte zu »»»essen, und sie die Erfahrung machten, das; nicht nur der Säbel ein Bewert»lngS>uas;stab ist. Vielleicht wächst sich mit der Zeit sogar eine besondere fnszball-Liga im .<E. heraus. Wer stiftet dazu den ersten Wanderpreise Sytnbolisch auch, das; gerade von den neuen Verbindungen an den T e ch n i s ch e n Hochschulen die besten Leute geschickt wurden, dag die zahlenmäßig so kleine Vineta das meiste "Aufsehen erregte und ihre Staffelmannschaft unschlagbar »var, i»»des altberühlnte Verbind»ugen schtvach vertreten waren oder sogar dul'ch "Algvesenheit glänzten. "Als alter E.- Atalt°Redakte»lr erinnere ich mich noch eines schönen "Aufsatzes von Dipl.-Ing. ljelzt Dr. Ing.) Walker Dur, Hannover lViadrina, Darin» stadtf in den E.-Blättern l'.tlti Seite läl, der damals in der Vorkriegszeit mit idealem Schwilng den S p o r t g e d a ,»k c n im U'. E. propagierte und befonders für Rudern, Tennis und Slifahren eintrat. Die Leichtathletik war damals in Deutschland noch nicht entdeckt, Aber was Dux damals träuinte, ist jetzt zum Teil Wirklichleil getvorden, und das tj. Sportsest, der franksurter a r k st e i»»", »vie er allge»ueiil genannt wurde, hat als lebensoolles Beispiel seinen» damaligen Weckruf eiuen neuen, zündenden Rachholl verliehen. Das Sportfest schlosz mit derselben Mahnung, »vie jener Aufsatz: „A'.E.er, hinaus in die freie Natur! Voran! Treibt S p o r t!“ Frankfurter K. C.-Tagung. Zwischen den "Ausscheidungs- und den hauptkäinpfen lag ein Ruhetag. Er wurde voin (tz. A. dazu benutzt, um ai» Stelle eines ursprünglich angesetzten ,,Schul»ugskursllS" deu irartellbrüdern z»nei Vorträge über frage», zu bieten, deren Bedeutung im Verbände immer »»och zu wenig erkannt und gewürdigt wird. Nach einigen einleitenden Worten des Zlbr. Dr. Hochschild lfrib.-Ehib.) sprach zunächst Übr. Leuuhofj (Sil., Rh.-Pal., Sprev.) über „U'.E. ttltd hochschulpoiitik". Er betonte, daß der Verband seine Macht erkennen, »verten und vor allem im öfseutlicheu Leben und seinen Trägern gegenüber einsei',eu müßte. Der als solcher müsse eine eigene zielgerichtete Politik betreiben. In zweiter Linie wies Len,»Hofs ans die eigentliche Hochschul¬ oder Slndeiileapc'lilik hin. Ruch diese finde im Verbände »och nicht die Stellung, die ihr zukomme; vor allein fehle es gerade hier an jeder Einheitlichkeit. Es bestehe die cöesahr, daß Einzelerfolge überschätzt und daß »virlliche Ernndsrageil intendenzieller oder lebeiisanschaulicher Hinsicht über Nebendinge, z. B. dem Ehargieren, vernachlässigt werden. >;br. franz L. Engen fuchs (Bav. Svrev.j sprach sodann über „K'. (£. und allgemeine Politik". Er verstand es in fesselnder Weise, - - von allen Eeinein- Breslau 29. OKI. bis 1. Nov. 1926 Alle Kbr. Kbr. u. Bbr. Bl>r.f die an den Feierlichkeiten gelegentlich des 24. fl. C.-7ages 40. 3ahrestatres der Gründung der Viadrina 30. Stijturgsjestes des Jt. 0. 25. Stiftungsfestes der Thuringia teHzunehmen beabsichtigen, werden gebeten, dies schon jetzt der U. im Interesse glatter Regelung der Wohnungsfrage mit/uteilen. Besondere Wünsche hetr. Unterkunft oder bereit vorhandenes Quartier bittet die U. anzugeben Die Wohnungskommission I. A.: Karl Friedmann Breslau, Kaiser-Wilhelm-Straße 127