KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1925
- Issue
- Heft 6 (15.6.1925)
- Date
- 1925-06-15
- Page
- Seite 46 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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46 i— —l! VerbandsDacfirichteD | >—.. 11 Die „Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 3. Juli an die Schriftleitung einzureichen.) Thuvingia, Breslau. Während der Ferien war der Verbindungsbetrieb ein befriedigender, obwohl ein Teil der Bbr. Bbr. verreist war. Wir fochten 2X wöchentlich auf der Kneipe, hatten regelmäßig unsere Bierabende und alle 14 Tage einen Damenkaffee. Anfang April fand eine Keilkneipe statt, die sich reger Beteiligung erfreute. Wir chargierten bei einer Feier zu Ehren der Kriegsgefallenen am Volkstrauertage, ferner bei einer Kundgebung der deutschen Studentenschaft und anläßlich des 25 jährigen Stiftungsfestes eines verehrlichen A. R. V. Wir eröffneten das Semester am 4. Mai 1925. Die interimistischen Charqenwahlen ergaben: X a. B. Berthold Lindner (X) K. W. XX a. B. Rudi Bachner F. W. Z. W. XXX a. B. Kurt Lahn D. W. F. M. F. C. A. L. Werner Zaskowitz (F. M.) F. M. F. T. a. B. Walter Bornstein E. R. E. R. X, A. L. Zaskowitz, i. a. B. i. a. B. Reich, Pollak, Wittner, XX- Im Laufe des Semesters trat eine Aenderung im Fuxmajorat für Comment ein, das a. B. Lindner übernahm. Eine l. K. V „Ghibellinia" beurlaubte ihren a. B. Lahn. Aktiv meldete sich Lerr stud.!ur. Rudi Elias und Lerr stud. ing. Werner Laberkorn. Wir beurlaubten a. B. a. B. Kamm und Katz an eine l. K. V. „Rheno-Palatia", a. B. a. B. Pollak und Zachotzki an eine l. K. V. „Ghibellinia", überwiesen a. F. Lange einer l. K. V. „Raffovia" und a. F. a. F. Weißenberg und Elias an eine l. K. B. „Ghibellinia". Auf dem Antrittsconvent inaktivierten wir unsere a. B. a. B. Wittner und Zweig. — Trotz der kleinen Aktiven ist der Verbindungbetrib ein ausgezeichneter, wir fechten zweimal und haben wöchentlich Convent, Bierabend oder Exbummel, wissenschaftlichen Abend und Sport. Das Referendar- und Doktorexamen bestand unser i. a. B. Reich, außerdem promovierten zum Dottor unser A. L. Bobrecker und i. a. B. Kleinberg. Das Affessorexamen bestanden unsere A. L. A. L. Epstein und Lans Behrendt. Llnser i. a. B. Brauu machte seinen Dipl-Zng. mit gut. Bavaria, Heidelberg. Die definitiven Chargenwahlen bestätigen die interimistischen. Attiv meldeten sich bis jetzt die Lerren: stud. iur. Leo Loeb aus Lungen „ „ Carl Polak aus Werte rstede „ „ Lerbert Sommer aus Bacharach „ „ Lerbert Cohn aus Magdeburg „ „ Berthold Moch aus Offenburg „ „ Werner Löxter aus Treysa stud. med. Otto Bloch aus Bühl. Auf einige Aktivmeldungen glauben wir noch rechnen zu können. Llnsere wohlgelungene Semesterantrittskneipe vereinigte die Attivitas mit zahlreichen Kbr. Kbr. und Leidelberger Philistern, während unsere A. L. A. L. leider nur spärlich unserer Einladung Folge leisteten. Wir möchten nicht versäumen, nnsere lieben Kartell- und Bundesbrüder zu unserem 35. Stiftungsfeste, das am 31. Juli beginnt, herzlichst einzuladen. Besondere Einladungen ergehen noch. Sprevia, Berlin. Am 18. Mai fanden die definitiven Chargenwahlen statt, die folgendes Ergebnis hatten: X cand. med. Fritz Rosenthal, Kleiststr. 8II. Lützow 2999. XX eand. iur. Adolph Weinbaum, Schlüterstr. 13. Steinplatz 1764. XXX «and. iur. Edgar Cohn, Nettelbeckstr. 6. Lützow 2582. Fechtwart: A. H. Walter Krotoschiner, Augsburger Straße 35, Bismarck 2936. F.M.f.C. A. H. Heinz Goldfchmidt, Warschauer Str. 15. Königstadt 3460. F.M.s.T. A. H. Bernhard Kirsch, Reue Königstr. 86. Alex 9849. Schriftwart: a. B. Fritz Manaffe. Kassenwart: a. B. Edgar Cohn. Sportwart: a. B. Fritz Braun. Keilwart: A. H. Walter Krotoschiner. Das Sommersemester wird sich auch weiterhin folgendermaßen gestalten: Fm Vordergrund der Ausbildung stehen die Sportoffizien, wobei es unsere Absicht ist, unsere Bbr. Bbr., die zweimal wöchentlich auf dem Llniversitätssportplak von einem Llniversitätssportlehrer trainiert werden, so auszubilden, daß sie auf dem K.C.-Sportfest in Bonn mit Erfolg teilnehmen werden. Reben der rein turnerischen Betätiaung ist für die sportliche Ausbildung unserer Bbr. Bbr.' dadurch gesorgt, daß wir dreimal wöchentlich beim Fechtlehrer Kriner Säbel fechten. Cs ist unsere Absicht, mit diesem gleichzeitig sehr stramm durchgesührten Fechtbetrieb unsere Korporationsausfaffung von der unbedingten Satisfaktion auch denjenigen gegenüber klar zum Ausdruck zu bringen, die da glauben, uns durch gesellschaftlichen und studentischen Boykott von unseren durch die Fahrzehnte geheiligten Traditionen abbringen zu können. Ferner kommen die Bbr. Bbr. häufig auf Ausfliige und Crkneipen zusammen. So machten wir vom 10. bis 11. Mai eine Fahrt nach Mecklenburg, die nicht zum wenigsten durch die liebenswürdige Aufnahme der Eltern eines Bbr. äußerst harmonisch'verlief. Weiterhin fand am 17. Mai ein recht gemütlich verlaufender Rachmittagsausflug mit Damen statt. Cs ist beabsichtigt, nach Pfingsten weitere Ausflüge zu machen, bei denen wir die Teilnahme inaktiver Bbr. Bbr. und A. H. A. H. freudig begrüßen würden. Auch die wissenschaftliche Ausbildung unserer Bbr. Bbr. liegt uns am Herzen; wir halten dazu wissenschaftliche Abende ab, und zwar so, daß das Thema jeweils mindestens eine Woche vorher den Bbr: Bbr. mitgeteilt wird und jeder einzelne verpflichtet ist, die für diesen Zweck angegebene Literatur vorher gründlichst durchzuarbeiten. Jeder einzelne Bbr. muß an jedem dieser Abende ein kurzes Referat halten, in dem er persönlich zu den behandelnden Fragen Stellung nimmt. Llnser 1. wissenschaftlicher Abend am 14. Mai hatte das Thema: „Staatsgedanke und Individualismus." Die Diskussion war eine so umfangreiche und anregende, daß das Thema an diesem. Abend nicht erschöpfend behandelt werden konnte. Der 2. Abend hatte das Thema: „K.C. und Judentum"; auch hier folgte nach dem Hauptreferat eine angeregte Diskussion. Llnsere erste große Veranstaltung dieses Semesters war der Semesterantrittskommers am 16. Mai, bei dem wir Kbr. Kbr. und Bbr. Bbr., sowie Außenstehende, die zu unserem Verbände Beziehungen haben, in großer Anzahl begrüßen konnten. Der Kommers wurde in der Weise durchgeführt, daß denjenigen, die im Laufe der Jahre die engere Fühlung zur Verbindung und zum Verbände verloren hatten, Gelegenheit gegeben wurde, in einigen fröhlichen Stunden der alten Freundschaft heiliges Band zu erneuern und den jungen Bbr. Bbr. durch eine so ermöglichte, große Kundgebung für unsere