KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1924
- Issue
- Heft 7 (15.8.1924)
- Date
- 1924-08-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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^.-Mitteilungen Mitteilungsblatt der im Kartell - Convent der Verbindungen deutlcker Studenten jüdiicken Slaubens vereinigten Korporationen. Bezug nur gemeinsam mit den '■ K. L.-Blättern. Bezugspreis halhjährlich 2,50 Mark Anzeigen » Annahme durch den Verlag. Preis 0,50 M. für die einfach gespaltene Zeile. Abonnemenrsbestellungen durch den Verlag und das XL <L. * Bür». „Die Verbindungen im K.L. stehen auf dem Boden deutschvaterländischer Gesinnung Sie haben zum Zweck den Kampf gegen den Antisemitismus in der deutschen Studentenschaft und die Erziehung ihrer Mitglieder zu selbstbewußten Juden, die im Bewußtsein, daß die deutschen Juden einen durch Geschichte, Kultur- und Rechtsgenieinschaft mir dem deutschen Vaterland unlöslich verbundenen volksteil bilden, jederzeit bereit und imstande sind, für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden einzutteten. — Der K. €. lehnt die Bestrebungen zur Lösung der deutschen Judenfrage außerhalb Deutschlands ab. — Zn politischen und religiösen Sonderbestrebungen innerhalb des Judentums nehmen die Verbindungen im K. €. keine Stellung, soweit dies nicht durch Abs. l und 2 bedingt ist." 1924. LMKU), dev 15. fiuguft Nr. 7.. Inhalt: Der 22. ordentl. K. C.-Tag in Würzburg S. 1. — VI. K. C.-0portfest S. 2. — Der K. E. ii 0; 2. — Du sollst! S. 4. — Neuordnung der K. C-Kartei und des Versandes der K. C.-Blätter 0.4. - Nachrichten 0.5; — K. C.-Veranstaltungen S. 8. — Inserate 0.9. — Verbindungen, Landesverbän! * Verbände im K. C. 0.12. t der Amwelt — Verbandsve und A. Ä - Die nächste Nummer der K. C.-Mitteilungen erscheint gleichzeitig mit Lest 3 der K. C.-Blätter 1924 am 1. Oktober. Einsendungen für den redaktionelleu Teil bis 15.0eptember. A« unsere Abonnenten!-^—, Der Bezugspreis für das 2. Lalbjahr ist fällig! Am umgehende Einsendung an die K. C.-Kasse wird gebeten. (Postscheckkonto: Dr. Fritz Loevy, Berlin Der 22. ordentliche K. G.-Tag. . Waren die früheren K. C-Tage der Nachkriegszeit durch die Fragen der grundsätzlichen Stellung des K. C. und die Methoden seiner Arbeit bestimmt,. so stand unsere diesjährige Tagung im Zeichen der Erziehungsarbeit. Es erübrigt sich an dieser Stelle näheres über den Verlauf der Tagung zu berichten, um so mehr als wir darüber an anderer Stelle ausführlich berichten. . Wir bringen einen Auszug aus dem Protokoll und den Geschäftsbericht von Kbr. Holländer in der heutigen vertraulichen Beilage, die Referate über „Unsere politische Kampfstellung" und den gegenwärtigen Stand der innerjüdischen Fragen in dem am 1. Oktober erscheinenden Heft 3 der K. C.-Blätter und die auf dem Begrüßungskommers gehaltenen Tendenz- und Vaterlandsreden in der heutigen Nummer. Nur eines muß hier ausgesprochen werden. Die Kritiker und Zweifler, die Bedenken gegen die Tagung an einem so jungen K. C.-Ort hatten, werden, soweit sie anwesend waren, ebenso verstummen wie die, die die Tagesordnung nicht reichhaltig genug fanden. Gar manches alte Haus hatte gerade der Ort unserer Tagung veranlaßt, einmal die Berufsarbeit zu unterbrechen, seine Urlaubsreise über Würzburg zu machen und wieder mit Altersgenossen und mit unserer Jugend sich zusammenzufinden. Straß' auf, Straß' ab, am Main und auf den Bergen, überall stieß man auf befreundete Farben, wer sollte da die Großstadt vorziehen. Gewiß, es gab keine den Verband in seinen Grundfesten erschütternde Probleme zu lösen, aber war es nicht gut so? Wird unsere Zusammen» kunst nicht erfolgreicher, anregender, nachhaltiger sein, wenn gerade die Aktiven, über die wir durch Ort und Zeit der Tagung vollständiger Heerschau halten konnten denn je, einmal beim K. C.-Tag weniger grundsätzliche Reden halten, dafür aber über das Wesen unserer Arbeit und unserer Gedanken mit denen Aussprache hielten. die anders dachten, andere örtliche Verhältnisse betrachten. Dann wird gar mancher erkennen, wieviel tiefer, weitreichender, das Studentendasein überschreitender unsere Aufgaben sind, als sie am Konventstisch geschildert werden, wie anders der Kampf unserer Jugend auf der Hochschule fick gestaltet, als es an anderen Orten oder auf der Bierbank der alten Herren den Anschein hat. Das Sportfest war das schönste und größte;, das unser Verband bisher veranstalten konnte. Wir sind, zu anspruchsvoll, um zufrieden zu sein. Nicht weniger als aus 4 Verbindungen wird uns berichtet, daß in diesem Jahr Bundesbrüder