Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Journal
- Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Volume
- 5 (1914)
- Article
- Erscheinungen zur Geschichte der Juden in Deutschland im Jahre 1913
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 175 (sequence 27)
- Language
- German
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- 175 — S. 185 Antisemitismus im Jahre 1784; Klage über den Uebermut „der stolzen Hebräer und Hebräerinnen". Hessen-Nassau. 237. Schell 0. Aus dem Inventarium des Elberfelder Bürgermeisters und Kaufherrn Johannes Plücker vom Jahre 1709/10 (Zeitschr. des Bergischen Geschichtsvereins N. F. Bd. XXXVI S. 169-203). S. 176 ff. Unter den hessischen Obligationen die von Jakob Bluth in ßronslar ex. Octobr. 1709, Salonion Josephs Wittibe in Wolfshagen, Fiebelmann Katz in Eimershagen, Schmoll Mausbach in Maden, Leebmann Abraham in Maden, Levi Hertz in Maden, Israel Alt in .Rodenberg, Abraham Heynemann in Wolfshagen, Salomon Abt in Rodenberg, Abraham Mausbach in Gudensberg, Mayer Elias und Schaftel Moses von Swesten, Jud Mayer in Gelsungen. Hildesheini. 238. Müllerleile E. Die Gewandschneidergilde in Hildesheim (Zeitschr. d. histor. Vereins f. Niedersachsen LXXVII1 S. 125—197). S. 190 Konkurrenz der Gewandschneider und anderer Gilden durch die Hausierer, die hauptsächlich Juden sind. Konfiskation von Tuch bei Juden und andere Massnahmen gegen sie. Besonders starke Konkurrenz der Juden im 17. Jahrhundert. Eingabe der Gewandschneider an das Domkapitel um Unterstützung gegen die hausierenden Juden. Höxter. 239. Berkenkamp H. Das Fürstentum Corvey unter dem Administrator Christoph Bernhard von Galen, Bischof von Münster 1661—1678 (Beiträge f. d. Gesch. Medersachsens und Westfalens Hft. 40). S. 26 Seit 1499 besitzen Bürgermeister und Rat im Stadtgebiete Höxter das Judengeleit. S. 52 Schlichtung des Streites über das Judengeleit zwischen Stadt Höxter und dem Fürstabt von Corvey : Der Fürstabt behält sich das Geleitsrecht vor, die Stadt erhält das Recht, von den Einkünften der Juden Steuern zu erheben, nämlich ein festes Beiwohnungsgeld und von Häusern und Gütern die Abgaben der übrigen Bürger; Ausübimg eines bürgerlichen Handwerks war den Juden verboten. S. 95 Die Krämer von Höxter bitten 1663 den Fürstabt um Verleihung eines Zunftbriefes, um ihre Rechte gegen den wachsenden Einfluss der Juden wahrnehmen zu können: die Juden brächten allen Handel an sich, lebten in Ueberfluss und Üppigkeit und hätten viele Tausende im Vermögen. Immenhausen. 240. Titel nr. 246. S. Register unter Jodde. Insterburg. 241. Froelieh G. Aus der schweren Zeit der Not vor 100 Jahren (Zeitschr. d. Altertumsgesellschaft Insterburg Hft. 14 S. 45-73). S. 66 In der Liste der Landwehrleute aus Insterburg Samuel Kutschinski (1813).