Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Journal
- Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Volume
- 4 (1913)
- Article
- Erscheinungen zur Geschichte der Juden in Deutschland in den Jahren 1911 und 1912
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 171 (sequence 40)
- Language
- German
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— 171 — Ods. 362. Titel nr. 235. S. 83 Judenkirche in dem Seidenbeutel gelegen (1535). Oppenheim. 363. Titel nr. 423. S. Register unter Amschel. Osterode a. H. 364. Altendorf A. Aus Osterodes Vorzeit (Niedersaehsen XVII1912 S. 459—461). S. 461 Die Juden in Osterode (1687—19. Jahrh.). 365. Marwedel K. Die Verfassungsgeschichte der Stadt Osterode a. H. (Zeitschr. d. Harzvereins f. Gesch. u. Altertumskde. XLIV1912 S. 1—65.). S. 30 f. Die Juden. Paderborn, Bistum. 366. Kerckerinck zur Borg E. Beiträge zur Geschichte des westfälischen Bauernstandes. 1912. S. 28 Anm. 2 Verschuldung des Bauernstandes an die Juden nach dem 30jährigen Kriege. 367. Titel nr. 346. S. 63 Judenordnung für das Bistum Paderborn (Anfang des 18. Jhdt.). 368. Titel nr. 388. S. 76 Die Juden des Bistums müssen zur Verpflegung der Kur hannoverschen Truppen 10 000 komplette Rationen stellen, davon 6000 nach Paderborn und 4000 nach Büren. Dafür erhalten sie 5% landschaftliche Obligationen. S. 83 f. Für die Kontribution der Judenschaft haften deren Vorsteher und Aeltesten. Betrag der Kontribution der Judenschaft 6000 Rthlr. S. 102 Bei der Ausschreibung des Kopfschatzes i. J. 1758 wird die Taxe der Befreiten, der Kaufmannschaft und der Juden um ein Drittel vermehrt. Die Juden bilden die fünfte Repartitionsklasse. S. 112 Ein Edikt vom 14. IX. 1759, das den Handel mit geringwertigem Gelde verbietet, wird zur Warnung für alle in- und ausländischen Juden in allen Synagogen angeschlagen. Jeder, der einen Juden beim Handel mit geringwertigem Gelde ertappt und anzeigt, erhält ein Viertel von dem Vermögen des Juden. S. 121 Die Judenschaft des Bistums Paderborn muss Geld leihen für ein Geschenk, das die Landschaft dem Kaiserl. Gesandten macht (1763). S. 166 Tabelle des von der im Hochstift Paderborn „beygläydete" Judenschaft aufzubringenden Beitrags zum Kopfschatz (1758). Perlin* 369. Titel nr. 332. S. 411 Ascher kauft das Gut Perlin (1847). Püschen. 370. Löwenthal E. Friedrich der Grosse als Beschützer eines Juden. Ein kleiner Beitrag zur Charakteristik des grossen Königs (Allgem. Ztg. d. Judent. LXXVI 1912 S. 41-42).