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Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden · 1913-01-01 · 4 (1913) · p. Seite 12

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Journal
Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
Volume
4 (1913)
Article
Plan für die Bearbeitung eines Urkundenbuchs zur Geschichte der Juden in Deutschland im Mittelalter
Date
1913-01-01
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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— 12 — Frater Otto permissione divina Mindensis episcopus düectis in Christo consulibus, civibus et universitati hominum in Minda salutem in Domino sempiternam. Cum in generali concilio sii statutum, ut Judei graves et inmoderatas usuras a Christianis non debeant extorquere, nos de capituli nostri consilio et assensu statuimus, ut Judei commorantes in civitate Mindensi ab eins indigenis, clericis et laicis, nequaquam ad septimanam de marcha plus quam quatuor denarios usuales accipiant nomine usurarum. Quo circa universitatem vestram rogamus et hortamur attente in remissionem vobis peccaminum iniugentes, quatenus ad hoc detis operam efficacem, ut huiusmodi nostrum statutum inviolabiliter observetur. Datum Minde II. Kalendas Augusti anno Domini M°CC°LXX°. Or. Münster Staatsarchiv, Dep. d. Stadt Minden nr. 12; m. S.--Dr. Westfälisches TL B. VI (1898) nr. 968. Westfälische Provinzialblätter 1828 I, 2. S. 13 nr. 9.--Auszug: Westdeutsche Ztschr. II, 51 Anm. 6.--Reg. Aronius 741. Empfängerin ist hier die Stadt; die ganze Urkunde betrifft die Juden. Wird die Urkunde nicht ganz, sondern nur teilweise wiedergegeben, so sind sowohl für die Anlage des Auszugs wie des Regests und für das gegenseitige Verhältnis beider Unterschiede zu beachten: Frankfurt a. M. Friedberg. Gelnhausen. Wetzlar. 1346 Nov. 29. Frankfurt. Kaiser Ludwig verbündet sich gegen den Gegenkönig Karl von Mähren mit dem Grafen Bernhard von Solms, verspricht ihm für seine Unterstützung 4000 Pfund und verpfändet ihm für die Hälfte den Goldenen Pfennig der Judei. zu Frankfurt, Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar. 4. . . . Und umb dieselben hilf und dienst haben wir im geben viertusent pfundt und haben im vor zweytusent pfundt verschafft den guldin Pfenning, den uns die Juden gemeinlichen, ze Franckenfurt, Friedberg. Geilnhausen und Wetzflarn von irem leib jarlichen diehnen und geben sullent, also das er und sin erben denselben guldin pfenning von den vorgenanten Juden allir jar von unsirn wegen ufheben und innemen sullent one allirmanclichs irrung und hinddernutzze, als lang bis das wir oder unser nachkommen an dem riche den vorgenanten guldin pfenning von im oder sinen erben umb die vorgeschrieben zweytusent pfunt haller gar und gentzlichen erledigen und erlötzen. War auch, das wir den seibin guldinn Pfenning ieman anders verschaffen oder versetzen von vergezzen wegen oder swie das kam, wellen wir, das das dehein kraft habe und in deheinen schaden bring . . . ze Franckenfurt, an sant Andres abent nach Kristes geburt dru-

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