Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Journal
- Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Volume
- 3 (1911-1912)
- Article
- Akten-Inventar der Synagogen-Gemeinde Bielefeld
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 21 (sequence 8)
- Language
- German
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— 21 — Betr. das Vermächtnis der Eheleute Berend Itzigsohn zu Petershagen von 1822 s. D la. Betr. das Vermächtnis des Berend Salomen Friedmann von 1826 s. B 7. F. Unterstützungen. 1. Subskriptionen 1826. 1840. 2. Sammlung für Schule und Krankenhaus in Jerusalem 1843. 3. Unterstützung der Bachmannschen Kinder 1845—1850. €f. Literalien. Akten-Inventar der Synagogen -Gemeinde Burgsteinfiirt nnd ihrer Untergememden. Das Privileg von 1763 (A 1) bezeichnet die Grundlage der älteren Gemeindebildung, von deren Wirksamkeit sonst nur noch die Schulakten (D 3. 4) zeugen. Auf Grund des Gesetzes von 1847 wurde Burgsteinfurt Hauptgemeinde eines Synagogenbezirks (Statuten von 1854 A 3), welchem noch die Untergemeinden Rheine (zu einer selbständigen Gemeinde erhoben im Jahre 1884) Borghorst, Horstmar, Laer, Ochtrup und Metelen, nach einem Zeugnis von 1893 auch Alten berge1) angehören. Über die eigene Verwaltung der Untergemeinden gibt das Verzeichnis Aufschluss. Die Akten des Bezirks und der Einzelgememden laufen vielfach durcheinander, liessen sich also nicht trennen. Besonders fallen die Akten der Hauptgemeinde, als Trägerin der Bezirks Verwaltung, mit den Akten des Bezirks vielfach zusammen. Die Sonderakten sind also nicht hervorgehoben. Literatur: J. C. Müller, Geschichte der vormaligen Grafschaft Bentheini, Lingen 1879. x) Nach einer Mitteilung des Gemeinde Vorstands hat in Altenberge nur in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine inzwischen wieder verzogene jüdische Familie gewohnt.