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Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden · 1911-01-01 · 3 (1911-1912) · p. Seite 14

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Journal
Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
Volume
3 (1911-1912)
Article
Akten-Inventar der Synagogen-Gemeinde Beverungen
Date
1911-01-01
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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— 14 — 5. Umfrage betr. Nachweise über die in den einzelnen Provinzen vorhandenen Schulen für Kinder jüdischer Nation und über die sonstige Unterweisungsart derselben 1806. 6. Verwaltung der Schule; Schulbeiträge; Schulkommission 1844—1901. Darin: Listen der im Gemeindebezirk wohnenden Familien. F. Literalien. Darin: betr. Aufnahme von Juden aus Lauenförde in die Gemeinde Beverungen. Akten-Inventar der Synagogen -Gemeinde Bielefeld. Aus den ersten Jahrzehnten des neunzehnten Jahrhunderts sind nur einzelne Stücke erhalten. Dazu A 2 Anfang: „Vom seelig verstorbenen Vorsteher Jacob Schiff haben sich weder Bücher noch Schriften oder sonstige Nach Weisungen, die Gemeinde betreffend, vorgefunden. Es wird daher über einiges vom Jahrgang 1815 angefangen, und sind die frühere Einnahmen und Ausgaben bis 1807 et retro im Buche Nr. 1 zu finden/' In A 8 Blatt 1 vom 14. Aug. 1827 eine Mitteilung des früheren Vorstehers an den neuen betr. Übergabe der Gemeindeakten: nichts vorhanden als die Abrechnungen und Belege von 1815—1826 und eine quittierte Obligation C 5a. Umso bedeutsamer ist, dass sich im Zusammenhang der Akten über die Besitztitelberichtigung des Synagogengrundstücks ältere, bis 1705 zurückgehende Urkunden über die Synagoge erhalten haben (B 1). Sie lassen erkennen, dass die Judensiedelung in Bielefeld bereits im 17. Jahrhundert bestand, dass sie aber nicht als Gemeinde organisiert war, sondern, wie zugleich die ganze Judenschaft der Grafschaft Ravensberg, kraft Privileg von dem Obervorsteher1), x) In der Auseinandersetzungsakte vom 18. April 1800 (C 6) heisst er „Vorsteher der hiesigen und der kombinierten Provinzialjudenschaft."

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