Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Journal
- Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Volume
- 2 (1910)
- Article
- Erscheinungen zur Geschichte der Juden in Deutschland im Jahre 1909
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 145 (sequence 9)
- Language
- German
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— 145 — des Oberrheins N. F. XXIV, nr. 31 S. 20—189: Archivalien des gräflich von Andlawschen Archivs in Freiburg i. B., bearb. von J. R o s t. Darin S. 45 I Abi. von Andlaw nr. 235). 66. 1521 März 27. Worms. Karl V. bestätigt das Judenprivileg nr. 235 (oben nr. 65). Perg. Orig., Sieg, abgefallen. Unterschrift des Kaisers (a. a. 0. S. 46 nr. 246). Diedenhofen. 67. Kohn I. Die Niederlassung der Juden in Diedenhofen (Jahrbuch der Gesellschaft für lothr. Gesch. und Altertumskunde 1908 S. 261 f., daraus: Strassb. Israel. Wochenschrift VI nr. 31). Mittelbergkaim s. nr. 65. Molsheim. 68. *1308 November 28. Frankfurt. Der erwählte römische König Heinrich gibt dem Bischof Johann von Strassburg u. a. die Juden in Rheinau (Rynowe) und Molsheim, Strassburger Diöcese, Ruf ach (Rubiacum) und Sulz, Basler Diöcese (Regesten der Erzbischöfe von Mainz . . - . I nr, 1231). 69. *1308 November 28. Frankfurt. Erzbischof Peter gibt seinen Willebrief zu der voranstehenden Urkunde des erwählten Königs Heinrich für Bischof Johann von Strassburg (a. a. 0. I nr. 1232). Mühlhausen. 70. Gins bürg er M. Zur Geschichte der Juden in Mühlhausen (Strassb. Isr. Wochenschrift VI nr. 24). Nothalden s. nr. 65. Reichshofen. 71. Samuel. Zur Geschichte der Juden in Reichshofen (Strassb. Isr. Wochenschrift VI nr. 30). Reinau s. nr. 68. Rufach s. nr. 68. Schlettstadt. 72. Krischer I. Die Verfassung und Verwaltung der Reichsstadt Schlettstadt im Mittelalter. Strassburg. S. 65—69: Juden; zuerst erwähnt 1328 (Winkelmann. Ac. imp. ined. II nr. 562 S. 350). Nach der Vertreibung von 1349 ihre Existenz 1363 wieder bezeugt. — S. 68: Juden können Bürger werden gegen Zahlung von 2 Pf. 3 ß Aufnahmegebühren und Nachweis eines „burgrehts". „Sie mussten also in der Stadt auch Haus und Hof im Mindestwert von 5 Pf. besitzen.'4 Überwachung ihrer Geldgeschäfte durch einen vom Rat eidlich verpflichteten Juden. — Im 16. Jahrh. nur wenig Juden in der Stadt. Bisweilen ausgewiesen auf Grund des Privilegs Friedrichs III. (1479: Kaiserl. Privileg für den Rat, sie nach Belieben aufzunehmen und auszuweisen). — Nie zahlreich. Das Gewerfregister von 1396 nennt 5, das