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Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden · 1910-01-01 · 2 (1910) · p. Seite 123

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Journal
Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
Volume
2 (1910)
Article
Übersicht über den jüdisch-geschichtlichen Inhalt des Königl. Staatsarchivs zu Hannover
Date
1910-01-01
Page
Seite 123 (sequence 58)
Language
German
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— 123 — (19. XII. 1781); diesem Wunsche wird von der Regierung stattgegeben (29. I. 1782). 11: Bittschrift des Stadt - Hildesheimschen Rabbiners Abraham Moses Levi an Friedrich Wilhelm Bischof von Hildesheim betr. eine ihm von der Regierung auferlegte Strafe (Hildesh. 25. XI. 1769). 12: Verhandlungen betr. den Neubau einer Synagoge der Hildesheimer Judenschaft auf dem Bergflecken vor Hildesheim (1756—1792). Darin: Prospekt und Grundriss der Juden-Schule auf dem Bergflecken St.Mauritii anno 1755. — Verhandlungen zwischen dem Bischof Friedrich Wilhelm und dem Domkapitel über die Zuständigkeit der den Juden zu erteilenden Erlaubnis zum Synagogenbau. — Protokolle der Hildesheimschen Kanzlei in derselben Sache. — Abschrift einer Konzession des Domkapitels an die Hildesheimer Judenschsft zur Erwerbung eines Grundstücks, in welchem „die Juden-Schule gehalten werden soll" (1582). — Ein Schreiben von Michael Mayer Breslau an den Bischof zu Hildesheim „dass der Judenschaft auf dem Berge doch wenigstens gegen Erlegung einer recognition geholfen werden möge, da doch in Rechten ohnehin erlaubt ist, wenn die alte (Synagoge) abgebrannt oder baufällig eine andere zu bauen" (Münster 29. XII. 1765). — Grundriss des Hauses, in welchem die alte „Beth- Kammmer" sich befand. — Vorstellung der Hildesheimer Judenschaft betr. den Neubau einer Synagoge in der Mühlenstrasse (21. III. 1792). 13: Verordnete Hildesheimsche Kanzler und Räte ersuchen den Erzbischof zu Köln für den Hildesheimer Schutz-Verwandten auf St. Maurit. Berg wohnenden Juden Burchard, einen nächsten Verwandten „des abgelebten M e u s s e 1 Juden zu Prag" bei dem Kaiser zu interzedieren, dass er den ihm zufallenden Teil aus der Meusselschen Erbschaft erhalte. Der Jude Burchard hat sich trotz seiner Armut bisher so betragen, dass keine Klage gegen ihn noch irgend welche Ungebühr vorgekommen. Kanzler und Räte können ihm dieses gute Testimonial nicht verweigern (11. I. 1610). Schriftstücke betr. die Ausweisung der unvergleiteten Juden aus dem Hochstift Hildesheim (1664). Darin: Abschriften der General-Schutzbriefe für die Hildesheimer Judenschaft aus den Jahren 24. X. 1662 u. 15. IV. 1672. — Bittschrift der Hildesheimer Schutzjuden Israel Abraham, Samson Abraham und Israel Schay betr. die Ausweisung (25. VI. 1664). — Akten betr. die von der Hochstift-Hildesheimer Judenschaft zu zahlenden iura stolae (1677).

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