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Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden · 1910-01-01 · 2 (1910) · p. Seite 119

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Journal
Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
Volume
2 (1910)
Article
Übersicht über den jüdisch-geschichtlichen Inhalt des Königl. Staatsarchivs zu Hannover
Date
1910-01-01
Page
Seite 119 (sequence 54)
Language
German
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— 119 — Darin: Abschrift eines Schutzbriefes für die Büder S c h a y a und Aron (Augsburg 25. IX. 1550). — Erneuerung des Schutzbriefes für Nathan S c h a y und dessen Bruder Samuel (3. XII. 1596). |P 23: Verhandlung zwischen Bischof Ernst und dem Rat der Stadt Hildesheim wegen des Geleits zweier Schutzjuden (1602—1603). 26: „Interrogatoria, darüber sambtliche Judenschaft zu befragen" (1633); enthält ausführlich protokollarisch aufgenommene Angaben über die Verhältnisse der Judenschaft in Hildesheim und Peine. Aus Hildesheim werden genannt: David Schay, Selke Schay, Herz Israel, Abraham Schmul, Schmul Musche, Levy Israel, Schay Leffmann, Gottschalk Schay, David Sambson und Sambson Israel. Aus Peine: Salomon Hammerschlag, Marx Heinrich, Meyer Borchard^t, David Himmelsthür, Bendikt Lazarus. 27: Beschwerde über DavidSchay, der ,,sich unterstehe der publizierten Judenordnung sich freventlich zu widersetzen und dem Rabbiner in den jüdischen Ceremonieen folge zu leisten sich verweigere" (Hildesh. 9. I. 1655). 30: Akta betr. das landesherrliche Privilegium der Hildesheimer Judenschaft, ihre Waren öffentlich verkaufen zu dürfen, wogegen die Kramergilde protestiert (1666—1684). 31: Beschwerde der Stadt Hildesheim über die der Judenschaft erteilten Konzessionen (1667). 32: Erneuerung der Schutzbriefe für die Hildesheimer Judenschaft und Erweiterung deren Privilegien (1672). 33: Die Arretierung des Hildesheimer Schutzjuden Nathan David Schay in Steuerwald (1676). 34: Beschwerde des Nathan DavidSchay über Vorsteher und Beisitzer der Hildesheimer Judenschaft (1682). 35: Das Knochenhaueramt protestiert gegen das der Hildesheimer Judenschaft am 24. X. 1662 erteilte Privilegium des Schlachtens (1683). 36: Das Capitulum St. Mauritius entscheidet, dass das Geld, welches die Juden auf dem Bergflecken zahlen nicht als Schutzgeld, sondern als Beiwohnungsgeld zu betrachten sei (15. IV. 1686). 39: Das Recht der Neustadt-Hildesheim jüdische „Delinquenten zu inquirieren" (1699). 40 u. 46: Der Rat der Neustadt-Hildesheim, beansprucht das ius primae instantiae über die dort wohnenden Schutzjuden (1707—1729). 41: Gravamina der Stadt Hildesheim wegen des Einlasses der Juden in die Stadttore, des Geleits und Schutzes (1714),

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