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Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden · 1910-01-01 · 2 (1910) · p. Seite 114

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Journal
Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
Volume
2 (1910)
Article
Übersicht über den jüdisch-geschichtlichen Inhalt des Königl. Staatsarchivs zu Hannover
Date
1910-01-01
Page
Seite 114 (sequence 49)
Language
German
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— 114 — 4: Der Etat über das Personal der Juden in den Bezirken Meppen, Lingen und Emsbühren (1816). 7: Aufnahme der Juden in der Grafschaft Bentheim (1824—1834). 8: Die Regulierung der politischen Verhältnisse der Juden im Herzogtum Ahrenberg-Meppen (1828 u. f.).1) 11: Die im Landdrosteibezirk Osnabrück sich aufhaltenden ausländischen Juden (1843). 12: Die Bildung einer Landrabbinatskasse für Osnabrück (1862 u. f.). F. 2. Specialia. 1: Die Ordnung der Synagogen - Verhältnisse zu Veldhausen, Neuenhaus und Uelsen (1859). 2: Die Erlaubnis zu einer Hauskollekte für das Synagogen- und Schulgebäude zu Meppen (1854). 6—12: Unterstützung der Synagogen - Gemeinden der Grafschaft Bentheim, zu Nordhorn, Sögel, Freren, Badbergen, Meppen und Buer (1860—1864). 16: Die Abgaben der Juden in der Stadt Osnabrück (1818—1845). G. Landdrostei Stade. 1. Generalia. 1: Aufnahme der Juden (1814). 6: Anstellung eines Landrabbiners (1824 u. f.). 7: Gemeinde-Regulativ für die ßotenburger Judenschaft (1825). 8: Die Befugnis, Grundstücke zu erwerben (1825). 9: Zulassung zu Zünften und Gilden (1827). 10: Gebühren für die Amts-Verrichtungen der Lehrer und Rabbiner (1828). 11: Errichtung einer allgemeinen Armenkasse (1828). 12: Die israelitischen Vorsteher-Distrikte im Bezirke der Landdrostei Stade (1830).!) Das Münstersche Amt Meppen wurde durch § 3 des Reichsdeputations-Hauptschlusses vom 25. Februar 1803 dem Herzoge von Arenberg überwiesen, der am 1. Februar 1809 dort den Code Napoleon einführte Im Jahre 1811 wurde es dem Kaiserreiche einverleibt; nach Vertreibung der Franzosen nahm es Hannover in Besitz, hob durch die Verordnung vom 24.Dez. 1814 den Code Napoleon vom 1. Januar 1815 auf und stellte den früheren Rechtszustand her. Durch die Wiener Kongress-Akte vom 9. Juni 1815 § 32 wurde das Amt Meppen dem Königreiche Hannover als mediatisiertes Gebiet beigelegt, und durch die Verordnung vom 9. Mai 1826 wurden die Standesherrlichen Verhältnisse des Herzogs von Arenberg resp. des Herzogtums Arenberg-Meppen geregelt. Bei den hierbei mit dem Herzoge stattgefundenen Verhandlungen wurde demselben „die Einnahme an Schutzgeldern von den Jüdischen Glaubens-Genossen, sa weit sie hergebracht, unter dem Vorbehalte überlassen, dass über dieReception der Juden lediglich von den Landesherr liehen Behörden entschieden werde."

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