Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Journal
- Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Volume
- 2 (1910)
- Article
- Übersicht über den jüdisch-geschichtlichen Inhalt des Königl. Staatsarchivs zu Hannover
- Date
- 1910-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Vorwort Die Ordnung des Aktenmaterials im K. Staatsarchiv zu Hannover ist aus der territorialen Entwickelung des Hannoverschen Staates hervorgegangen.1) Das Jahr 1705, in welchem Calenberg und Celle zum Staate Hannover vereinigt wurden, sollte die Zeitgrenze für die drei Gruppen: Calenberg, Celle und Hannover bilden. Die Aktengruppe Hannover ist jedoch erst in den dreissiger Jahren des neunzehnten Jahrh. entstanden und die bis dahin erfolgten Aktenzugänge sind teils der Calenbergischen, teils der Cellischen Gruppe zugeführt worden. Von den später erworbenen Landesteilen bildet das Hildesheimer Landesarchiv eine besondere Gruppe, während das Bremen -Verdensche Archiv der Aktengruppe Celle angeschlossen wurde. Für die Landesteile Osnabrück und Ostfriesland bestehen die selbstständigen Staatsarchive zu Osnabrück und A u r i c h. Der Amtsbezirk des K. Staatsarchivs zu Hannover umfasst demnach in territorialer Hinsicht folgende Gebiete: 1. Die Landdrostei Hannover, bestehend aus dem Fürstentum Calenberg und den Grafschaften Hoya und Diepholz. 2. Die Landdrostei Hildesheim, bestehend aus den Fürstentümern Hildesheim, Göttingen und Grubenhagen und der Grafschaft Hohnstein. 3. Die Landdrostei Lüneburg, bestehend aus dem Fürstentum Lüneburg. 4. Die Landdrostei Stade, bestehend aus den Herzogtümern Bremen- Verden und dem Lande Hadeln. *) Vgl. M. Bär Geschichte des K. Staatsarchivs zu Hannover, Leipzig 1900 und derselbe: Übersicht über die Bestände des K. Staatsarchivs zu Hannover, Leipzig 1900 , S. 1—18 (— Mitteilungen der K. Preussischen Archivverwaltung Heft 2 und 3). 5*