Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 23 (1.12.1936)
- Date
- 1936-12-01
- Page
- Seite 522 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2727810-2728050-2728073--10937-2744329- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Jbl Jhi CH-ED AN W UK W KA SD H sprung gegen seinen Meister Juda Makkabi. Er will ihn nicht. Zur selben Stunde wie jener will er in Jerusalem sein. Sein linker Flügel steht im Nordwesten der Stadt bei Bethzarchara, wo Juda den Lysias besiegte, und bei Beth Horon, wo er den Syrerhauptmann Da Seron aufs Haupt schlug. .Dein Schüler, Juda,1 denkt General Allenby in Demut. Bis in seine Träume begleitet ihn in diesen entscheidenden Tagen Bild und Vorbild des biblischen Helden. Berittene Beduinen erscheinen vor Davids Stadt. Am achten Dezember gibt der englische Feldherr vor Morgengrauen den Befehl zum Angriff. „Morgen Abend Chanukka in Jerusalem!" ruft der Freiwillige Cassel in den Alarm. Der fünfundzwanzigste Kislew fiel, in diesem Jahr auf den zehnten Dezember. Am Abend des neunten brannte das erste Lichtchen, vom kleinen Cassel entzündet, in der Jerusalemer Altstadt. Mit der Weihe des Tempels feierte man den Sieg. Acht Tage lang. Am vierten Abend zur Stunde des Lichtentzündens betrat General Allenby, ihm zur Seite Stabsarzt Hyamson, eine der neun Synagogen zwischen Tarik Bab es-Silsela und Rothschildhospital. Still flammten die Lichter an der Menora. Hyamson will etwas sagen, die alte Sitte erklären... Der General winkt ab. Er lächelt in seinen Bart. Aber nicht grimmig wie sonst, sondern kindlich und wie befreit. „Ich weiß," flüstert der Feldherr, die Ruhe des Gotteshauses nicht zu stören': „Das sind die Lichter, die mir Ihr Fieldmarshal-general aufgesteckt hat." Und leiser noch, kaum hörbar: „Thanks, camrade Juda!" ±/*%s^s%s%n An die Mcnorab Lichter, die zu spät in die Nacht meiner Jugend brachen Alle meine Träume leben in eurem Glanz. Lichter, die mir von Helden und Heiligen sprachen v Schließet um mich euren leuchtenden Kranz. Die ihr schimmernd das Wunderbare <? Durch die Fährnis der Zeiten erzählt: Leuchtend im Dunkel der Jahre v Verharret ihr auserwählt. Gestoßens Öl der Oliven (J Entflammt von Wunder und Sieg: 1 Heimliche Stimmen riefen v Jene, die dämmernd noch schliefen Zu Gottes hochheiligem Krieg. > Die ihr Geschehenes deutet Weiset das Kommende auch. — . v Der die Geschicke leitet £ Gibt ewigen Sinn altem Brauch. . Lichter, die zu spät in die Nacht meiner Jugend brachen \ Alle meine Träume leben in eurem Glanz. " Lichter, die mir von Helden und Heiligen sprachen (| Schließet um mich euren ewigen Kranz. a Ben-Chorin (Fritz Rosenthal) Aus: Das Mal der Sendung. Verlag B. Heller, München 1935 < Preiswerfe STof f e aller Art in Wolle, Seide, Kunstseide Baumwolle in bekannt großer Auswahl! Muster nach auswärts . Versand von RM. 20.— an franko S. Eichengrün & Co. MÜinCheil, Ritter-von-Epp-Platz 21, I. und II. Stock Beliebte Geschenke: Damensirumpfe Damenwäsche Handschuhe Herrenarükel HERMANN KAHN AmalienstraBe 22 und 28 Friedrich sirafje 29 Gold Silber Juwelen Uhren An- und Verkauf Gelegenheitskäufe Alle einschlägigen Arbeiten SIGMUND SCHAPIRA, SfÄSSSf17" BELIEBTE GESCHENKE! HANDSCHUHE aus Wolle, Seide, Leder-Imitation mit u.ohne^ Futter, Nappa mit u. ohne Flausch-, Strickod. Pelzfutter, Pelzu. Wollfäustlinge, Äutou. Sporthandschuhe, echte u. imitierte Schweinslederhandschuhe. Damen-Strümpfe, Herren-Socken, Hosenträger- Garnituren in Geschenk-Kartons. Ferner: Geschenk-Bons für alle oben genannten Ärtikel. JOSEF LOHR, amSattlerbergl, Fürstenfelderstr. l7,Tel. Ii 338 S. iTEOBERC} Bahnhofplatz. 5 (Eingang Dachauerstraße) Elegante Herrenwäsche Krawatten Trikotagen. (HAÄIKKAHLKKHIER Buchhandlung Wertheimer München, Westenriederstr. 4, Telefon 33 8 04 Kaufhaus Klein im,, e. Katz Tegernseerlandstrafee 2 6 nädist dem Östfriedhof Anerkannt günstige Einkaufsquelle in Textilien aller Art. und Aussteuern