Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 23 (1.12.1936)
- Date
- 1936-12-01
- Page
- Seite 520 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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CH jp AN th UK? KA £jp H Ein Schüler des Juda Makkabi Chanukka-Geschichte von Ruolf Frank. Zu einem richtigen bärbeißigen Lächeln bedarf es notwendig eines Bartes. Am besten eines solchen Knebelbartes, wie sich der britische General Allenby einen hatte wachsen lassen, seitdem er die Operationen gegen die türkische Palästinafront der Mittelmächte leitete. Ja damals, als es deutschen Patrouillen gelang, durch die Sinaiwüste zu dringen und im Suezkanal Minen zu streuen, soll'er sogar ganz verdammt grimmig gelächelt haben. Als ihm auch noch im Frühjahr 17 der deutsche Oberst v. Kreß unweit Port Said ein vollständiges Kavallerieregiment wegfing und ihm vor Gaza zwei empfindliche Niederlagen bereitete, forderte er mit dem gleichen Lächeln des Ingrimms auf schnellstem Wege einige Regimenter Gurkhas, Sykhs und Anzacs aus Indien und Neuseeland an, welche alsbald in El Kantara eintrafen. Nicht bloß der Seeweg nach Indien: das englische Prestige im ganzen Orient stand auf dem Spiel. Er wollte, er mußte das Spiel gewinnen. Dieser Kieg, erkannte er, war kein gewöhnlicher Kolonialkrieg, kein „doctors and engeneers war", wie ihn Lord Wolseley bezeichnet hatte, es war darüber hinaus ein Kampf unfaßbarer Mächte des Geistes. Türken und Araber, Deutsche und Engländer kämpften auf einem Boden, der ihnen heilig war. Alle Patriarchen, Propheten und Evangelisten waren Zeugen der militärischen Operationen. Auch eine beträchtliche Zahl jüdischer Volunteers hatte sich zum Dienst im englischen Sinaiheer eingefunden. Sidney Cassel zum Beispiel war Sergeant-major, George S. Kaufman Lancecorporal, Sally Phips Leutnant, und Hyämson, der Staffsurgeon, hatte alle Hände voll mit der Bekämpfung von Fleck- und Papataccifieber, Typhus und Malaria zu tun. Trotzdem fand er sich, so oft es möglich war, bei den Zusammenkünften seiner Glaubensgenossen ein, um mit ihnen Geschichte und Geographie der Bibel zu treiben; das lag in der Luft des Landes. Auch die Angehörigen des deutschen Expeditionskorps trugen damals alle eine Bibel bei sich und lasen sie eifrig._ In der langen Weile des Stellungskrieges, welcher zu Beginn des Sommers auch diese Front verhärtete, kam eines Abends auch General Allenby zu der geistig-geistlichen Zusammenkunft seiner jüdischen Mannschaft. Auch Sir Allenby trieb ein wenig Bibelkunde. ' . -Die jüdischen Tommys lasen gerade im ersten Buche der Makkabäer, worin die Wiedereroberung Kanaans und die zweimalige Einnähme Jeruschalaims durch Jüda und seine Brüder geschildert ist. Geschenke Hüte Mützen fÜr den HeriTl! Gamaschen Oberhemden Sporthemden Skihemden Schlafanzüge " Unterwasche Socken Sportstrümpfe Pullover Handschuhe Taschentücher Manschettenkn. Rosenstraße 5 nächst dem Marienplatz .Der Herreh-Ausstatter" #erra M. T. WETZLAR GOLD UND SILBER GESCHENKE . BESTECKE . SCHMUCK UMARBEITUNGEN MAXIMILIANSTASSE 2. Seit 50 Jähren Levinger-Cigarren das Geschenk für den Herrn Bayerstr. 21 S. LEVINGER im Rheinhof LBERNHEIMER MÜNCHEN;. LENB ACHPLATZ 3 INNENAUSSTATTUNG / ANTIQUITÄTEN Stoffe \ . Einzelmöbel Deutsche Teppiche Orient. Teppiche Kunstgewerbe Süße Sachen asii Chanukkah in reizenden Geschenkpackungen LUISE SII BERMAMV jetzt JLandwcnrstr. 14 . Telefon 50270 Preiswerte Chanukkah~(xeschenke in allen Abteilungen für den Herrn für die Dame Lieferung frei Haus für das Kind Berthold Schweizer £2*3°*