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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1936-03-15 · 6 (15.3.1936) · p. Seite 126

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
12 (1936)
Issue
6 (15.3.1936)
Date
1936-03-15
Page
Seite 126 (sequence 6)
Language
German
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126 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 6 MÖBEL-BALLIN jetzt Theatlnerstraße 7, Eingang Maffeistr. Billige Preise bei gediegener Qualität % . ÖDes^ (^i^j^LM^usJ^L, tztx-QJLt. t.n^ö~cj£ ^t^oLt^^je^ Tägliche Ersparnisse durch täglichen Einkauf von Lebensmitteln — Textilien — Haushaltartikel bei KLEIN PREISE Tfymphenburgerstr. 128 * Tel. 62471 » Lieferung frei Haus M. SILBERTHAU «Jfc CO. KAUFINGERSTRASSE 10 Das Haus für hübsche Geschenke in Uhren Schmuck Silberwaren Kaitaggeräte Samt Seide und Wolle Seit 1845 geschmackvoll, haltbar und preiswert bei H A IM AN N am S'chillerdenkmal Hermann Kahn Fachgeschäft für Schneiderartikel / Modewaren Friedrichsfraße 29 Amalienstrafee 22 und 26 Was die Vereinigten Staaten betrifft, so ist in letzter Zeit die schon vorher nicht leichte Einwanderung eher noch mehr erschwert worden; jedenfalls zeigen sich die amerikanischen Konsulate bei der Erteilung der Visen zurzeit außerordentlich zurückhalte'nid. So aussichtsreiche und düninibevölkerte Länder, wie Kanada, Australien und Neuseeland bleiben nach wie vor jüdischen Emigranten aus Deutschland fast ausnahmslos verschlossen. Sind also im Augenblick die Einwanderungsmöglichkeiten noch sehr beschränkt, so darf man, insbesondere im Hinblick auf die rasche Erholung der großen südamerikanischen Länder, eine Besserung der Lage für eine nahe Zukunft erhoffen. Unverändert bleiben freilich die aus der Berufsgliederung der deutschen Juden erwachsenden auswanderungspolitischen Schwierigkeiten; denn während für Handwerker, qualifizierte Arbeiter und Landwirte, und nicht zuletzt für weibliches Personal in Südafrika wie in den meisten südamerikanischen Ländern sehr befriedigende Aussichten vorhanden sind, ist die Unterbringung von Kaufleuten, selbst wenn sie ausreichende Sprachkenntnisse haben, schwierig, und die von Akademikern (mit Ausnahme der Ingenieure und Chemiker) ein noch viel heikleres, ja oft unlösbares Problem. Die sich hieraus ergebenden Forderungen für die Berufsausbildung der jüdischen Jugend liegen auf der Hand. Aus der Gemeinde München Reichsbund jüd. Frontsoldaten Ortsgruppe München Gedenktag der jüdischen Frontsoldaten Aim Heldragedenktaig, den* 8. März, versammelten sich mit den Kameraden des RJ'F. viele Hinterbliebene und Gemieiinidemitglieder auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in München, urni aim dortigein Kriegerdenkmal der 180 gefallenen Münchner Juden zu gedenken. U. <a. waren vom Gemeindevorstand der Vorsitzende Oberstlandesgerichtsrat Dr. Neumeyer uinid Justizrat Dr. Oestreich, außerdem Gemeinde raibbiner Dr. Baerwald und eine Abordnung des Bundes Deutsch-Jüdischer Jugend erschienen. Mit tief empfundenen Worten legte der stellvertretende Vorsitzende Herr Stahl einen Kranz, ein Vertreter des BDJJ. ein Blumeragebinde nieder. Studienrat Schaalraanm zeichnete in seiner Gedenkrede die Pflicht der Treue, der Kameradschaft und der Disziplin, die uns durch den Tod unserer Getfallenien auferlegt ist. Die soldatischen Tugenden jedoch reichen zur Meisterung unserer Notzeit nicht aus: das echte aus jahrtausendealter Geschichte geschöpfte jüdische Bewußtsein muß dazu kommen. An unserem altüberlieferten hieti'ligen' Schrifttum hiaibeai wir unsere Stärkung zu finden. Wenn wir zu ihm wieder das rechte Verhältnis gewinnTiem,' können wir aufrecht für unsere Ehre stehen: Unsere Ehre ist die Treue, Unsere Ehre ist die Kameradschaft, Unsere Ehre ist unsere Disziplin, Unsere Ehre ist unser Glaube! Mit den jahrtausendealten Predswor.ten des Kaddisch schloß die in ihrer Schlichtheit erbebende Trauerfeiier. Amll. Französisches Verkehrsbüro Reisebüro der französischen Eisenbahnen Maximilian H.Fuchs, Dipl. Kaufmann München 2 NW, Maximiliansplatz 12a Tel. 13881 - Telegr.-Adr. Francotours Offizielle Ausgabestelle von einlachen und 20—75% ermäßigten Fahrscheinen. (Rück-, Rundreise-, Familieniahrscheine etc.) nach lÄrita^ Versand der Fahrsoheine naoh auswärts gegen Postnachnahme. Auskünfte In allen Reisebüros

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