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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1934-12-01 · 23 (1.12.1934) · p. Seite 508

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
10 (1934)
Issue
23 (1.12.1934)
Date
1934-12-01
Page
Seite 508 (sequence 16)
Language
German
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508 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 23 SCHUHHAUS M. FLEISCHMANN MÖNCHEN, THEATINERSTRASSE 17 Spezialität: BALLY-SCHUHE Tabakwaren-Spezialitäten $eafi,(MMky Goethestraße 3 Tal 67 Reichste Auswahl Beste Qualitäten in Handarbeitszigaretten Feinschnitt- und Pfeifentabaken Zigarren-Geschenkpackungen frischen Brasil-Zigarren Größtes Lager in Pfeifen und Utensilien Jlc ist bekannt wegen seiner notorisch billigen Preise, seiner großen Auswahl in efegattfer 2Bäföe ©frütnpfen ©porfctfeuftetfen ÄijPel Jacken Mäntel Paletots nach unseren neuesten Modellen S. Orljansky & Co., Neuhauserstr. 29 Gemeinsame Hin- und Rückfahrt. Zeit wird n,och bekanntgegeben. Die am Skikurs teilnehmenden Mädchen finden sich mit Skistiefel, Ski und Stöcken am Mittwoch, 5. Dezember, um 15/4 Uhr, die am Skikurs teilnehmenden Knaben in der gleichen Ausrüstung am Montag. 10. Dezember, um 17 Uhr in der Turnhalle ein. Letzte Besprechung sämtlicher Teilnehmer (Mädchen und Knaben) Mittwoch, 12 Dez., um 16^ Uhr im Tischtennisraum. Der Kursbeitrag muß bis 5. Dez. auf Postscheckkonto Nr. 4399 (für Skikurs) eingezahlt sein, sonst ist Beteiligung nicht möglich, Hockey in München Jüd. Turnu. Sportverein München gegen Turnu. Sportverein Schild Frankfurt a. M. unentschieden 0:0 Am Sonntag, den 11. November, trafen sich auf dem Platz des J.T.S.V. München die Reserven des T.u.S.V. Schild Frankfurt a. M. und die neu gebildete erste Hockey-Elf des J.T.S.V. München. Das Spiel, das mit einem torlosen Ergebnis unentschieden endete, war sehr schnell und hart und zeigte besonders in der 2. Halbzeit eine leichte Überlegenheit der Frankfurter. Lobenswert war der Eifer der Münchner Spieler, die teilweise noch nicht in einem Wettspiel mitgewirkt hatten und erst dieses Jahr Freunde des Hockeysportes geworden sind. Frankfurt brachte dagegen größtenteils Spieler mit, die früher schon in Vereinsmannschaften gespielt und auch im Schild Frankfurt in diesem Jahr bereits einige Wettspiele hinter sich hatten. Bei Frankfurt war der Drang aufs Tor offensichtlicher, was sich in manchen brenzlichen Situationen vor dem Münchner Tor auswirkte. Der Sturm kombinierte gut im Feld zusammen, unterstützt von der Läuferreihe, doch im feindlichen Schußkreis standen die Stürmer zu dicht und waren zu unentschlossen, deshalb blieben die Erfolge aus, zumal auch das Glück nicht auf ihrer Seite war. Besonders erwähnt sei auf Seiten der Frankfurter der Mittelläufer Steinhardt, der gerade in der 2. Halbzeit viel Arbeit auf sich nahm; der Verteidiger Grödel der nur den Ball zu lange hielt; der Läufer Fleck, sowie der junge Halbstürmer Rothschild II, der allerdings in der 1. Halbzeit verletzt vom Platze getragen wurde und sich dadurch nachher nicht mehr entfalten konnte. Weiter sah man schöne Flankenläufe des Linksaußen Baum, die aber unproduktiv waren, da sie nur immer an den abgedeckten Mittelstürmer gelangten. Bei München deckte die Hintermannschaft gut ab, besonders sei hier der vorzügliche Torwart Hilb genannt. Sonst gefielen noch die beiden sicheren Verteidiger G. Schwarzhaupt und Loewenthal und der eifrige Mittelläufer N. Schwarzhaupt, der seinen Sturm immer wieder mit brauchbaren Vorlagen versorgte, doch diese Fünferreihe ging fast nie zu einer geschlossenen Aktion vor, sondern machte nur gefährliche Einzelvorstöße; am besten setzte sich der flinke Mittelstürmer Cassirer durch, der nach der Pause durch eine Verletzung stark behindert war. Das gemütliche Beisammensein mit den Gästen aus der Mainstadt nahm einen kameradschaftlichen und stimmungsvollen Verlauf, die gesamte Hockey-Abteilung des Vereins war anwesend. Das Rückspiel soll im Frühjahr in Frankfurt stattfinden. Die Mannschaften von links nach rechts: Schild Frankfurt: Stein; Baer, Grödel; Schnell, Steinhardt, Fleck; Baum, Kiefer, Spiegel, Rothschild, Eis. J.T.S.V. München: Hilb; G. Schwarzhaupt, Löwenthal; Levy, N. Schwarzhaupt, Stern; Süsser, Fajans, Cassirer, Binswangen Rosenberg. Schiedsrichter: Rothenberg, Haymann waren einwandfrei. Schwimmen Unser Mitglied, Frl. Loni Gutmann, beteiligte sich an dem am 25. November abgehaltenen reichsoffenen Hallenschwimmfest der Sportgruppe des RjF Wiesbaden. Es gelang ihr, ihre Berliner Hauptgegnerin, die akademische Weltmeisterin, Frl. Lolo Baer, Wiesbaden-Frankfurt, aber auch die

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