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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1934-02-15 · 4 (15.2.1934) · p. Seite 70

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
10 (1934)
Issue
4 (15.2.1934)
Date
1934-02-15
Page
Seite 70 (sequence 10)
Language
German
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70 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 4 einen gediegenen Ausbau dieses Werkes! Meldet euch als fördernde Mitglieder und zeichnet Spenden. Eine Gemeinschaft unverdrossener und froher jüdischer Menschen wird es euch danken! Anmeldungen und Nennung v o n Spendensind erbeten an Dr. Bretzf eider, München 20. Lammontstraße 3/0. Veranstaltungen des Jüdischen Turn- und Sport-Vereins I. Leichtathletik Am 18. Februar 1934 findet das erste jüdische Hallensportfest im Frankfurter Hippodrom statt. Der Verein entsendet 10 Lichteathleten und Handballer, die sich an folgenden Wettkämpfen beteiligen werden: 50-m-Lauf, 1000-m-Lauf, 10 mal 50 m Pendelstaffel, Schwedenstaffel, 10 mal 1 Rundenstaffel, Handball, sowie voraussichtlich Schaukämpfe im Tischtennis. II. Skilauf Am Sonntag, 25. Februar 1934, finden im Gebiet von Bayrischzell die Skiwettkämpfe unseres Vereins statt. Sie bestehen aus Abfahrstiauf und Slalom. Gewertet wird nach den Richtlinien des D. S. V. Ausgeschriebn sind folgende Klassen: 1. Seniorenklasse I und II 2 Alte Herrenklasse I und II 3. Jugend A bis 18 Jahre. 4. Jugend bis 16 Jahre 5. Damen 6. Weibliche Jugend bis 16 Jahre. Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Verantwortung. Meldungen bis 22. Februar. 1934 an Obmann für Skilauf: Ernst Finkel, Westermühlstraße 22/3. Nähere Auskunft in der Sprechstunde in der Gemeinde von 14.30 bis 15.30 Uhr. Die Veranstaltung wird so gelegt, daß jeder Teilnehmer rechtzeitig zurückkommt, um dem am Abend stattfindenden Konzert anwohnen zu können. III. Weitere Veranstaltungen Am Sonntag, 4. März 1934, finden entweder die bayerischen Tischtennismeisterschaften oder ein Waldlauf statt. Nähere Ausschreibungen folgen. Heinrich Schalit, Chordirigent in Rom Der in musikalischen Kreisen anerkannte Komponist eigenartiger, jüdisch empfundener Tonschöpfungen, Heinrich Schalit, folgte einem an ihn ergangenen Rufe als Chordirigent der- Synagoge in Rom. Diese Berufung bedeutet für die Münchener Hauptgemeinde den Verlust ihres Organisten, der das ihm anvertraute Amt mit vorbildlichem Pflichtgefühl und mit steigendem Erfolge von 1927 bis 1933 verwaltete. In dieser Zeit schrieb Schalit auch für unsere Synagoge einige liturgische Werke religiös ernsten Charakters. Seiner Freitag-Abend-Liturgie, die ihre Uraufführung in Berlin erlebte, wurde lebhaftes Interesse entgegengebracht. Es wäre zu wünschen, daß diese Komposition an der Stätte ihres Entstehens, bei uns in München, zu Gehör gebracht werden könnte. Möge der begabte Komponist in seinem neuen Wirkungskreise volle Befriedigung finden, möge Schalit aber auch dort weiterhin bestrebt sein, die synagogalgesangliche Literatur durch wertvolle Schöpfungen zu bereichern. E. K. Israelitische Volksschule Der Stadtrat München hat auf Ansuchen der Kultusgemeinde München, die ab 1. April ds. Js. eine achtklassige Volksschule errichtet, nunmehr Schulräume mietweise zur Verfügung gestellt, und zwar je 2 Räume im Schulhaus an der Klenzestraße und an der Türkenstraße. Alle Artikel des täglichen Bedarfs gut und billig UeDerkinger Sprudel und Adelbeidauelle Teinacüer Hirscüauelle onü Sprudel Dilzenbflcber Jura-Sprodel o. SauerDrunn Imnauer Apollo-Sprodel Remslal-Sprcöel Beinsfein Ueberau erhältlich. Prospekte durch die Mineralbrunnen A. Q. Bad Ueberkingen

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