Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 9 (1933)
- Issue
- 17 (1.9.1933)
- Date
- 1933-09-01
- Page
- Seite 269 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 17 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 269 AMTLICHER ANZEIGER dummer 17 Beilage der Bayerifdfyen Ifraelitifcfyen GemeinÖe3eitung 1. September 1933 Bekanntmacbungen Der Ifraelitifcben Rultusgemeinöe 0)ünd)en Bekanntmachung über Ergänzungswahlen für Vorstand und gemeindliche Ausschüsse Zufolge der Beschlüsse des Vorstands und der Gemeindevertretung vom 3. Juli 1933 wurden anstelle der durch Ableben oder durch Niederlegung ihrer Ämter ausgeschiedenen Mitglieder des Vorstands und der gemeindlichen Ausschüsse, Louis Seiinger, Max Apfel, Justizrat Dr. Elias St raus. Eugen Löwenstamm, Samuel Knoblauch, Rechtsanwalt Dr. Alfred Werner, Dr. Carl Löwenthal, Frau Gertrude Weil und Frau Henny Reich, nachstehende Damen und Herren gewählt: Vorstand: Rechtsanwalt Dr. Siegbert Feuchtwanger, zugleich als stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, und Louis Auerbach. Ausschüsse: a) Synagogenausschuß: Landgerichtsrat Maxim. Moritz; b) Ausschuß für Sozialwesen: Dr. Ludwig Ballin; c) Leitender Ausschuß des Wohlfahrtsamtes: Justin Lich- :t e n a u e r; d) Revisionsausschuß: Rechtsanwalt Dr. Eugen Schmidt, Dr. Fritz Stern und Hermann Knoblauch; e) Ausschuß für Bauwesen und Friedhofsanlagen: Dr. Ludwig B a 11 i n; f) Schulausschuß: Dr. Ludwig Feuchtwanger, Walther Weiß und Frau J u s t i z r a t Dr. Ida Bluraenstein; g) Lohnsteuerausschuß: Dr. Fritz Stern; h) Wahlprüfungsausschuß: Dr. Fritz Stern; i) Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuß: Rechtsanwalt Dr. Ludwig Regensteiner; k) Jugendausschuß: Ingenieur Hugo Sternberger, Frau Professor Rosa Stadler und Julius Weil; 1) Finanz- und Stiftungsausschuß: Bernhard Lustig; m) Beauftragter für die Friedhöfe: Dr. Ludwig Kaumh e i m e r; Beauftragte für das Pensionat: Dr. Herbert Stein und Walther Weiß; Beauftragter für das Landheim Wolfratshausen: Dr. Fritz Stern; ferner wurde p) für das Krankenheim neugewählt: Sanitätsrat Dr. Fritz Baron. Die vorstehend aufgeführten Damen und Herren haben die auf sie gefallene Wahl angenommen. München, den 4. August 1933 Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München Dr. N e u m e y e r. ZIGARETTEN n) o) Quöllistsz ORarken. Neu: Blanko 2V2 pf9in Blechpackung! Bekanntmachung über den Filialgottesdienst an den hohen Feiertagen und die Vermietung von Synagogenbetstühlen Der bisher in der Tonhalle abgehaltene Filialgottesdienst an den Neujahrstagen und am Versöhnungstag ist mit behördlicher Genehmigung in den Saal des Kath. Gesellenhausvereins St. Anna, München 2, Kochstraße 9, verlegt worden. Der Eingang zum Saal ist Reitmorstraße 7. Die Abgabe der gegenüber den Vorjahren erheblich verbilligten Eintrittskarten (Männerplätze RM. 3.—, Frauenplätze RM. 4.— und RM. 3.—) erfolgt ab Mittwoch, den 6. September 1933 in der Gemeindekanzlei, Herzog-Max-Straße 7/1. während der Geschäftsstunden (Montag bis Freitag vormittags 9—12 Uhr, nachmittags 3—6 Uhr); Beginn der Kartenabgabe am 1. Tage morgens 8 Uhr. Für Volks- und Mittelschüler werden Karten unentgeltlich abgegeben. Die noch verfügbaren Betstühle in der Hauptsynagoge werden ab Montag, den 4. September 1933 in der Gemeindekanzlei vermietet. München, den 22. August 1933. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München gez. I. A. Flaschner. Bekanntmachung über Glückwunschablösung 1933 Anläßlich des Neujahrsfestes werden von uns wie alljährlich Spenden zur Enthebung von schriftlichen Glückwünschen entgegengenommen. Die Beträge werden wohltätigen Zwecken zugeführt. Die Namen der Spender werden — sofern Gegenteiliges nicht ausdrücklich gewünscht wird — in der „Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" bekanntgegeben. Gerade in der jetzigen Notzeit darf erwartet werden, daß auch bei dieser Gelegenheit jeder, der noch dazu in der Lage ist, nach Kräften dazu mithilft, den täglich sich mehrenden Bedürftigen beizustehen. Glückwunschablösungen können von Dienstag, den 5. September bis einschließlich Dienstag, den 19. September 1933 in der Kanzlei der Kultusgemeinde, Herzog-Max-Str. 7/1. erfolgen. München, den 22. August 1933. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München gez. I. A. Flaschner. Bekanntmachung über Aufnahme in das Altersheim, Mathildenstraße 9 Das Altersheim für den Mittelstand, das von der Lipschützschen Stiftung in ihrem Anwesen, Mathildenstraße 9, errichtet worden ist, soll durch Einbeziehung des zweiten Stockwerkes erweitert werden. Die neuhinzukommenden Räume werden voraussichtlich bis 1. Oktober d. J. beziehbar sein. Die Verpflegskosten stellen sich auf monatlich RM. 90.—, außerdem wird ein Einstandsgeld bis zu RM. 500.— gefordert. Anmeldungen sind an die Kanzlei der Israelitischen Kultusgemeinde München, Herzog-Max-Straße 7/1, zu richten. Aufnahmebedingungen werden auf Wunsch zugesandt. München, den 25. August 1933. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Dr. Neumeyer.