Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 9 (1933)
- Issue
- 1 (1.1.1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 13 nummer l ANTLICHER ANZEIGER Betlage der Bayerifcfyen Ifraelitifdjen GemeinÖe3eitung 1. Januar 1933 Bekanntmachungen der Israelit. Kultusgemeinde München Bekanntmachungen der Israelit Kultusgemeinde Augsburg Bekanntmachung über Aufnahmen in ein Altersheim für den Mittelstand Die Lipschütz'sche Stiftung beabsichtigt freigewordene Wohnräume in ihrem Anwesen Mathildenstraße 9 für Zwecke eines Altersheim für den Mittelstand zu verwenden. Die Eröffnung des Heims wird spätestens am 1. April 1933 erfolgen. Die Verpflegskosten stellen sich auf monatlich 90 RM. Anmeldungen sind an das Büro der Israelitischen Kultusgemeinde München, Herzog-Max-Straße 7/1, zu richten. Aufnahmebedingungen werden auf Wunsch zugesandt. München, 20. Dezember 1932. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Dr. N e u m e y e r. Bekanntmachung über die Anbringung von Sitzgelegenheiten bei Grabstätten auf den gemeindlichen Friedhöfen Entgegen der von dem Vorstand getroffenen Anordnung sind in den letzten Jahren von einer Reihe von Familien Bänke und andere Sitzgelegenheiten an den Grabstätten von Angehörigen angebracht worden, die das Bild der Friedhofsanlage beeinträchtigen. Es wird hiermit das Verbot, Sitzgelegenheiten an den Grabstätten anzubringen, in Erinnerung gebracht. Die Friedhofsverwalter sind angewiesen, der Errichtung von Bänken nachdrücklich entgegenzutreten. Bereits vorhandene Sitzgelegenheiten sind bis längstens 31. Dezember 1935 zu entfernen. Ist die Entfernung bis zu diesem Zeitpunkt nicht erfolgt, geschieht sie durch die Gemeinde auf Kosten der Beteiligten. Um den berechtigten Wünschen der Friedhofsbesucher nach einer Sitzgelegenheit bei den Gräbern ihrer Angehörigen zu entsprechen, hat die Gemeinde eine Anzahl von Feldstühlen angeschafft, die von den Friedhofsverwaltern den Besuchern des Friedhofs auf Wunsch zur Verfügung .gestellt werden. Eine Gebühr für die Überlassung der FeLdstühle, die nach Gebrauch wieder bei dem Verwalter abzugeben sind, wird nicht erhoben. München, den 22. Dezember 1932. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München Dr. Neumeyer. Nachtrag zum Haushaltplan für die Zeit vom 1. Januar 1933 mit 31. März 1933 Einnahmen Gehalts- und Entschädigungs-Konto.....RM. 1067.13 Pensions-Konto . •........... „ 3302.74 Gemeindehäuser-Konto........• . „ 1644.03 Wohlfahrts-Konto..........• . „ 1500.— Gebühren-Konto ........ ... „ 100.— Zinsen-Konto . •............. 6.— Inserate- und Drucksachen-Konto........ 15.— Schächtgebühren-Konto.......... „ 15.10 Lohnsteuer-Umlage-Konto.......• . „ 150.— Umlagen-Konto............._»_li9J%z: RM. 21 800.— Ausgaben Gehalts- und Entschädigungs-Konto ..... RM. 10032.81 Pensions-Konto........•......3618.48 Versorgungs-Konto.......... - „ 2241.23 Versicherungs-Konto........... „ 263.90 Gemeindehäuser-Konto............ 1525-23 Gottesacker-Konto ........• . . .. 112.11 Gottesdienst-Konto.........• . 254.— Chor-Konto .........-...... 225.— Lesezimmer- und Bibliothek-Konto....... 27.36 Ehrungs-Konto............. 20.— Wöhlfahrts-Konto.............. 1500.— . Beleuchtungs-Konto............. 140.— Synagogen-Beleuchtungs-Konto ...... .. 105.— Inserate- und Drucksachen-Konto........ 225.— Zinsen-Konto . . ••............ 994.33 Regie-Konto................ 299.29 Reserve............... ..__216.26 RM. 21 800.— Augsburg, den 19. Dezember 1932. Verwaltung der israelitischen Kultusgemeinde Augsburg Kassier: Max Schloß Vom 1. Januar 1933 ab wird die Gemeindezeitung in München in den Wohnbezirken der inneren Stadt durch Boten zugestellt. Wir bitten mit dem neuen, aus jüdischen Erwerbslosen entnommenen Personal fürs Erste Geduld zu haben, Unstimmigkeiten in der Zustellung jedoch dem Verlag zu melden. Wer die Gemeindezeitung nicht erhält, wolle sich sofort wenden an Verlag B. Heller, Plinganserstraße 64, Tel. 73664 und 73665. Kine Wohltat für alte Leute und Kranke ist ein Zimmer- Klosettstiilil geruchlos Reiche Äuswahl Sanitätshaus Katsch. - München Schillerstrasse 5 Heil- RtmungS" Gymnastik- Massage bei Asthma, Bronchitis, Gicht. Lähmungen, Nerven, Rheuma, Versteifungen empfiehlt Ida Hieronimus langjähr. Assistentin (bayr. staatl. anerkannt) aus Bad Wörishofen m. nachgew. Heilerfolgen Richard Wagnerstrasse 5/1 II Fernruf 58704 Täglich von 9—11 Uhr und-von 15—18 Uhr. Sigmund Schapira Juwelier München / Pilgersheimerstraße 29 / Fernsprecher 40638 Gelegenheitskäufe in Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren Ausführung sämtlicher einschlägiger Arbeiten in eigener Werkstätte. Spezialität: Modernisierung alter Schmuckstücke