Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 9 (1933)
- Issue
- 1 (1.1.1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 1 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung II IflcrroenDet Die leleßrämm^rfa^lformulare bts Jlraelitifrijen ffrauertereins (lllünrfjen (e.H oon Jd30) Scliabbos weiter stattfanden, ließ der neue würdige Raw seine Zuhörer einen Blick in das weite Feld seines talmudischen Wissens und seiner hervorragnden Tenach-Kenntnis tun. . Büchersch v ereine Der jüdische Kindergarten Herzog Rudolfstraße 1 beginnt wieder nach den Ferien am Montag, den 2. Januar 1933. Monatlicher Beitrag 5.— Mark. Zum Kinderfest am Sonntag, 15. Januar nachuittags %4 Uhr im Cherubin-Saal laden wir herzlich ein. Es wird musiziert und Theater gespielt; viele Uberrasch ungen! Eintritt 1.—RM . Kinder —.50 RM Vorverkauf bei Fräulein Hohenberger, Herzog Rudolfstraße l; Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2. Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit. Jüdischer Jugendverein, München " Allen Freunden zur Kenntnis, daß die Leitung des Vereins Herr Dr. R. Geis übernommen hat. Donnerstag, 5. Januar 1933: Lessingsaal, Herzog- Rudolf-Straße 1, abends 20.30 Uhr. Herr Fritz Rosenthal liest aus eigenen Werken (Lyrik und Prosa). Donnersta g, 12. Januarl933: Lessingsaal, 20.30 Uhr. Georg Josephthal spricht über „Wirtschaft und Gesellschaftsspannungen." Deutschjüdischer Arbeitskreis. Am Mittwoch, den 11. Januar 1933, abends 8.15 Uhr, findet in den Räumen der Gesellschaft Concordia, Prannerstraße-4, ein Vortrags- und Ausspracheabend des deutsch jüdischen Arbeitskreises München statt. Dr. Werner Cahnmann spricht über das Thema „Was bedeutet für uns der neue Nationalimus?" Die ganze jüdische Jugend Münchens ist freundlichst eingeladen. (Vgl. Inserat in dieser Nummer.) Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe München e. V. 1. Der nächste kameradschaftliche Abend ist Mittwoch, den 11. Januar 1933, in der Gaststätte Schwarz, Schlosserstraße 2. 2. Wir haben in Erfahrung gebracht, daß ein angeblicher Kriegsteilnehmer bei verschiedenen Mitgliedern der Gemeinde Kleidung und Geld erbeten hat, und sich dabei auf den Vorstand unseres Bundes berief. Wir stellen demgegenüber fest, daß niemand berechtigt ist, sich auf den Frontbund zu beziehen, wenn er bei Privaten Unterstützung erheischt. Rosa-Werner-Nähstube Wir veranstalten Dienstag, 10. Januar 1933, nachmittags 4 Uhr, im Restaurant Schwarz, Schlosserstraße 2, einen gemütlichen Tee-Nachmittag. Dazu laden wir unsere lieben Mitarbeiterinnen sowie Freunde und Gönner höflichst ein und bitten um zahlreiche Beteiligung. Oneg Schabbath, München. veranstaltet während der Weihnachtsfeiertage keine Messiboth. Die nächste Veranstaltung findet am 14. Januar statt. Näheres wird noch bekanntgegeben. Der Verein Machsike Hadas, Betlokal Ickstattstraße 11, dessen Gottesdienste in zunehmendem Maße sowohl von ostwie von westjüdischen Kreisen besucht werden, hielt am 25. Dezember 1932 unter Leitung seines stellvertretenden Vorsitzenden M. Kohn seine 10. ordentliche Generalversammlung ab. Die Diskussion ergab die Billigung des Verhaltens der Vorstandschaft in der Frage des Gesamtausscbusses der Ostjuden, dem der Verein auch weiterhin in religiösen und religiös-politischen Fragen keine Vertretungsmacht zu geben gewillt ist. Die Neuwahl der Vorstandschaft ergab die Wiederwahl des l.Vorsitzenden D.E.Wunder. Zum stellvertr.Vorsitzenden wurde A.Schindler gewählt, während der bisherige stellvertretende Vorsitzende M. Kohn, dessen Tätigkeit der Verein überaus viel zu danken hat. eine Wiederwahl ablehnte- Zum Schriftführer wurde Referendar M. Guggenheim, zum Kassier A. Fuchs, zu Gabboim wurden P. Sturm und J. Weinschel gewählt. erscnau Bruno Brehm. Das war das Ende. Von Brest-Litowsk bis Versailles. 500 Seiten. Kartoniert RM. 4.40, Ganzleinen RM. 5.80. München, R. Piper & Co. Dies ist wohl die packendste Darstellung, die wir vom Ende des Weltkriegs besitzen. In großartigen Bildern entrollt Brehm die Fülle der Geschehnisse. Wir erleben das Kriegsende in allen Lagern. Wir erleben es wie Augenzeugen. Uberall steht das ergreifend Menschliche im Vordergrund. Der unerschütterliche Hindenburg, der vornehme Brockdorff-Rantzau, der fanatische „Tiger", der schulmeisternde Wilson, der unglückliche Zar, der kühl überlegene Lenin, der Kaiser und Ludendorff, Lloyd George und Erzberger, Churchill und Foch, die Soldaten und Matrosen, die Österreicher und Amerikaner: säe alle leben vor uns in voller Wirklichkeit. Brehm hat die Tragödie des Kriegsendes mit dem starken Temperament eines Dichters geschrieben und dabei doch kein Tüpfelchen an der historischen Wahrheit geändert. Er hat uns vor Jahresfrist in „Apis und Este" die Ereignisse geschildert, die zum Ausbruch des Weltkrieges führten. Dort zeigte er, „wie es anfing", hier, wie es endete. Er läßt uns von Neuem erleben, wie es zu diesem Ende kam. Er zeigt uns aber auch, daß dies nicht wirklich das Ende sein konnte. Peter Lippert S.J.: Von Festen und Freuden. München 1932, Ars Sacra-Verlag Josef Müller. Als zweiter Band des Predigtzyklus von Peter Lippert S.J. „Stimme im Rundfunk", dessen erster Band „Vom Gesetz und von der Liebe" vor einiger Zeit hier besprochen wurde, gelangten vierzehn neue Ansprachen über die Feste des katholischen Jahres unter dem Titel „Von Festen und Freuden" in Sa krä Neuheit für Gesichtspflege Oxylations - Gesichtsdusche, das ist reiner Sauerstoff auf die Haut, verbunden mit ölkompressen.Dieser Sauerstoff nimmt nicht nur alles Unreine aus der Haut, er bef ■W-r^»^t. isggsgs»" nimmt alle Alterserscheinunf ■ 1 f^S^"^" gen, Falten, schlaffe Gesichts- ** i IHllP' - haut, es werden dieselben auch hintangestellt, verhütet, uerstoffpflege mit Massage verbunden wirkt erfrischend, fügend, nervenstärkend. Ein Versuch überzeugt. Zivile Preise, im Institut für Wiener Gesichtspflege München Residenzstr. 5, I. Stock. 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